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Grosse Ratlosigkeit bei Van der Graaff
Aus sportlive vom 23.02.2017.
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Nordische Ski-WM Ratlose Van der Graaff: «Es ist ein Albtraum»

Für Laurien van der Graaff hat der WM-Auftakt in Lahti mit einer bitteren Enttäuschung begonnen. Die 29-Jährige wurde im Viertelfinal disqualifiziert. Warum, kann sie sich allerdings nicht erklären.

«Ich habe absolut keine Ahnung, was es gewesen sein könnte. Ich habe niemanden berührt oder sonst einen Fehler gemacht», sagte Van der Graaff in einer ersten Reaktion. Auch die Athletinnen aus ihrem Heat hätten nichts zu bemängeln gehabt, so die Wahl-Davoserin weiter. «Es ist wie ein Albtraum, aus dem mich niemand aufwecken kann.»

Jury sieht Behinderung gegen Randall

Aber was ist passiert? Van der Graaff, die in der Qualifikation die fünftbeste Zeit aufgestellt hatte, belegte in ihrem Viertelfinal-Heat den 3. Platz. Ihre Zeit hätte am Ende gereicht, um als Lucky Loser den Sprung in die Halbfinals zu schaffen. Die Jury entschied jedoch, die Schweizerin wegen einer vermeintlichen Behinderung gegen Kikkan Randall zu disqualifizieren.

Besonders ärgerlich: Ausgerechnet Randall erbte durch den Ausschluss von Van der Graaff den letzten Halbfinal-Platz und holte später die Bronzemedaille.

Trainer Christian Flury analysiert die Szene, die zur Disqualifikation geführt hat:

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Der mögliche Grund für Van der Graaffs Disqualifikation
Aus sportlive vom 23.02.2017.
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 23.02.17, 16:20 Uhr

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Krummenacher  (Andreas Krummenacher)
    Ich finde die Schelte gegen den Trainer übertrieben. Verstehe den Frust von van der Graaff. Ich fand das Urteil hanebüchen, gerade verglichen mit der gelben Karte für den Russen. Aber es hilft nix. Ich hoffe nur, van der Graaff ist Kämpferin genug, um das Positive mitzunehmen: Superrennen gelaufen mit einer Superzeit. Ich wünsche ihr für die weiteren Rennen, wenn sie noch solche bestreitet, alles Gute. Daumen hoch weitergeht's.
  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (gerard.d@windowslive.com)
    Solch ein Trainer verdient nur eins, die Fristlose Kündigung wegen Inkompetenz.
  • Kommentar von René Siegenthaler  (renesigi)
    Dieser Trainer Flury ist für mich absolut unfähig. Anstelle seine Athletin zu schützen und zu verteidigen, probiert er krampfhaft das angebliche Vergehen von Van der Graaff zu erklären. An seiner Stelle hätte ich sofort Protest eingelegt!! Würde mich wunder nehmen, wie darauf reagiert worden wäre. Aber eben, so bleibt es halt beim Konjunktiv. Es tut mir einfach nur leid für Van der Graaff. Kopf hoch Laurien. Du hast ein tolles Rennen gezeigt :-) und wurdest völlig zu Unrecht disqualifiziert :-(
    1. Antwort von Jonas Bay  (jonas3344)
      Eine Protestmöglichkeit besteht im Reglement nicht, sagt swiss-ski
    2. Antwort von Christian Szabo  (C. Szabo)
      Norwegen, Schweden und andere grosse Langlaufnationen hätten sich das nach bieten lassen. Zumindest hätte man massiv protestiert.
    3. Antwort von marc rist  (mcrist)
      Hr. Flury ist in der Lage, die Situation objektiv zu beurteilen. Eine Fähigkeit, die leider zahlreichen Zeitgenossen abgeht.