Rune Velta fliegt zu WM-Gold - Schweizer verpassen Top 10

Der Norweger Rune Velta hat sich bei der Nordisch-WM in Falun auf der Normalschanze die Goldmedaille gesichert. Er gewann hauchdünn vor Severin Freund (De). Als bester Schweizer klassierte sich Gregor Deschwanden auf Platz 14, Simon Ammann wurde 16.

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Zusammenfassung Skispringen Normalschanze

2:56 min, aus sportaktuell vom 21.2.2015

Am Ende sicherte sich Rune Velta 0,4 Punkte vor Severin Freund den Sieg. Der Deutsche flog im 2. Durchgang mit 96 Metern Schanzenrekord und hatte den nach dem 1. Sprung führenden Norweger stark unter Druck gesetzt.

Doch Velta, der noch kein Weltcup-Springen gewinnen konnte, hielt der Belastung stand und konterte mit 95,5 Metern. Dritter wurde Vierschanzen-Tournee-Sieger Stefan Kraft aus Österreich.

Simon Ammann: «Versuchte es zu geniessen»

2:00 min, vom 21.2.2015

Ammann zurückgebunden

Simon Ammann konnte die neu geweckten Erwartungen nach seinem Quali-Sieg am Vortag nicht erfüllen. Der Toggenburger beraubte sich bereits nach dem 1. Sprung sämtlicher Medaillenchancen, als er schon nach 88 Metern aufsetzen musste. Zudem gelang ihm wie auch im 2. Durchgang der Telemark bei der Landung nicht wunschgemäss.

«Über den 1. Sprung ärgere ich mich. Ich wusste, dass die Landung eine schwierige Geschichte werden würde. Beim 2. Sprung stimmte dann wenigstens die Distanz», so das Fazit von Ammann. Er musste am Ende trotz einem Flug auf 94,5 Meter mit Platz 16 vorliebnehmen. Anfang Woche hätte man nach diesem Resultat noch von einem Erfolg gesprochen. Schliesslich war das Sturzopfer vom 6. Januar in Bischofshofen erst in Falun wieder im Tross der Skispringer aufgetaucht.

Gregor Deschwanden: «War schön zu fliegen»

0:44 min, vom 21.2.2015

Deschwanden bester Schweizer

Etwas besser erging es Gregor Deschwanden. Der Obwaldner sprang auf 88,5 und 94,0 Meter und klassierte sich als 14. «Im 1. Durchgang konnte ich nicht ganz das abrufen, was ich mir vorgenommen hatte. Doch wenn ich die Leistung vom 2. Sprung auf die Grossschanze mitnehmen kann, ist das eine gute Basis», sagte Deschwanden.

Pech hatte Killian Peier. Mit 87,5 m wurde er 31. und verpasste den Finaldurchgang der Top 30 knapp. Luca Egloff (42.) schied mit 83,5 m aus.

Sendebezug: SRF zwei, «sportlive», 21.02.2015, 16:20 Uhr.