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Strikte Corona-Massnahmen von Klaebo und Co.
abspielen. Laufzeit 03:34 Minuten.
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Sogar Freundin wurde verbannt Norwegische Einsamkeit als WM-Vorbereitung

Das norwegische Langlauf-Team verzichtete lange auf eine Teilnahme im Weltcup. Auch an der WM wollen Kläbo und Co. Vorsicht walten lassen.

Wenn es im Langlauf-Sport eine Nation gibt, die stets zu den Favoriten gehört, dann ist das Norwegen. So auch in Oberstdorf im Allgäu, wo am Mittwoch die Nordische Ski-WM offiziell beginnt. Dabei haben die norwegischen Langläufer eine äusserst spezielle Saison hinter sich.

Aufgrund der Corona-Pandemie verzichteten die Norweger lange auf eine Teilnahme an Weltcup-Rennen. Zu gross war der Respekt vor dem Coronavirus im Lager der Skandinavier. Allen voran Teamleader Johannes Kläbo versuchte alles in seiner Macht Stehende, um eine Infektion mit dem Virus zu verhindern.

Einschränkungen auch für Freundin

So durfte beispielsweise Kläbos Freundin, falls sie das gemeinsame Haus verliess, den 24-Jährigen für mehrere Tage nicht treffen. Und wie das ganze norwegische Team kehrte Kläbo erst einen Monat vor der WM in den Weltcup zurück. Doch trotz Corona: Die Norweger zählen auch in diesem Jahr zu den Favoriten.

Mit welchen Massnahmen das norwegische Team an der WM einen positiven Fall verhindern will, erfahren Sie im Audio oben.

Radio SRF 1, Bulletin von 06:00 Uhr, 24.02.2021;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Meier  (Ein Rechter, der nicht blind ist auf dem Linken)
    Ich habe noch von keinem Profisportler gehört, der wegen Corona seine Karriere beenden musste.
    1. Antwort von Paul Wagner  (päule)
      Ein sehr qualifizierter Kommentar. ^^
      Die meisten Sportler (ausser Fussballer) sind so schlau, dass sie genau wissen, dass es einen bleibenden Leistungsverlust durch Long Covid einfach nicht leiden mag, wenn man sich an der Weltspitze bewegen will. Sie verhalten sich entsprechend vorsichtig. Betrifft primär Athleten im Ausdauer-Bereich.
      Wenn Sie ein Risiko von zB 10% haben, dass Sie im Fall einer Erkrankung den Beruf wechseln müssen, dann werden Sie das vermeiden wollen.
  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Ich habe mir den Audiobeitrag angehört. Anders als im Text oben wird von den Sprechenden mehrmals das Wort "Angst" verwendet, was meiner Meinung nach nicht richtig ist. Vielmehr geht es um hochprofessionelle und berechtigte Vorsichtsmassnahmen, die u.a. mit den möglichen Langzeitfolgen einer Corona-Infektion (eingeschränktes Atemvolumen, Müdigkeit usw.) zu tun haben. Solche Folgen würden das Ende einer Profikarriere bedeuten, nicht bloss ein schlechteres Abschneiden an der WM.