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Ärger über IOC Weltverbände nicht in Olympia-Entscheidung einbezogen

Die internationalen Spitzenverbände sind aufgrund der Kommunikation der Olympia-Verschiebung verärgert.

Thomas Weikert.
Legende: Versteht das IOC nicht Thomas Weikert, Präsident des Tischtennis-Weltverbands. Keystone

«Wir haben vor einer Woche mit Thomas Bach beraten, der Solidarität von uns einforderte. Nun wurden wir nicht in die Entscheidungsfindung einbezogen», kritisierte der Präsident des Tischtennis-Weltverbands, Thomas Weikert, gegenüber dem Spiegel.

Wie das Nachrichtenmagazin schreibt, hätten sich mehrere Verbandschefs in vertraulichen Gesprächen negativ über einen vermeintlichen Alleingang des Internationalen Olympischen Komitees mit Präsident Bach geäussert.

Keine Vorinformation für Verbände

Angeblich seien die 33 Weltverbände, die mit Sportarten bei den Olympischen Spielen in Tokio vertreten sein sollten, über die Verlegung der Sommerspiele ins Jahr 2021 vorab nicht informiert worden.

Noch am Sonntag hatte das IOC mitgeteilt, erst in 4 Wochen zu einer finalen Entscheidung kommen zu wollen. Am Dienstag hatten Japans Ministerpräsident Shinzo Abe, das Tokio-Organisationskomitee und Bach dann eine Olympia-Verschiebung wegen der Corona-Pandemie vereinbart.

Video
Olympische Spiele finden nicht 2020 statt
Aus sportaktuell vom 24.03.2020.
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SRF zwei, sportflash, 24.03.2020, 20:00 Uhr; Agenturen/twu

5 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Da hat das IOC seinen Anlass volle 4 Monate vor Beginn und damit sehr früh - verglichen mit anderen Verbänden - verschoben, und zwar aus sehr vernünftigen Gründen und unter aussergewöhnlichem öffentlichem Druck. Aber was passiert? Irgendwelche Funktionäre von irgendwelchen Verbänden müssen trotzdem herummotzen.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Due sogenannten Weltverbände sind wohl in ihrem "Ego getroffen" und mir kommen die "Tränen" vor soviel Schwachsinn!
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  • Kommentar von Peter Müller  (PeRoMu)
    Wenn der Veranstalter (Japan) um Verschiebung von Olympia 2020 bittet, macht es wohl wenig Sinn, die diversen Verbände noch anzufragen. Selbst den Mimosen innerhalb der Verbände müsste dies doch klar sein.
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    1. Antwort von Andreas Gerber  (Andreas Gerber)
      Dabei geht es weniger darum die Verbände um die Verschiebung zu bitten, als vielmehr zumindest vor der offiziellen Mitteilung die Verbände zu informieren. Immerhin zeigte sich etwa der Weltverband der Leichtathletik bereit, sich in der Verschiebung der WM flexibel zu zeigen. Das alles hat mit Kommunikation und auch Wertschätzung zu tun. Und da holt sich das IOC ungenügende Noten ab.
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    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Gerber, das IOC hatte jetzt wirklich keine Zeit mehr für zusätzlichen gegenseitigen Meinungsaustausch (wie Weikert bemängelt) - Wertschätzung hin oder her -, sondern musste handeln. Was hätten denn die Leute geschrieben, wenn der Verschiebungsentscheid noch einige Tage auf sich warten liesse, jetzt also immer noch in der Schwebe wäre? Und wozu sollten die Verbandsfunktionäre eine Vorabinformation benötigen, wenn sowieso alle Beteiligten oder Betroffenen den Entscheid simultan erfuhren?
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