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Warum sich Olympia lange mit dem Profitum schwertat (Radio SRF 1, Morgengespräch)
abspielen. Laufzeit 03:10 Minuten.
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«Blick zurück»: 17.09.1990 Als Olympia den Amateurstatus endgültig begrub

Bis 1990 waren keine Profisportler an Olympischen Spielen zugelassen. Dann wurde die Regel aufgehoben.

Keine Profisportler an Olympia! So wollten es die Gründungsväter der Olympischen Spiele der Neuzeit um Pierre de Coubertin.

Im Geiste der Fairness sollte es nur Amateure geben, da sich Profis durch mehr Trainingszeit einen Vorteil gegenüber den anderen Athleten hätten verschaffen können. Den Luxus des Profitums hätten sich indes nur wenige leisten können.

Wie das Profitum umgangen wurde

Ende der 1970er Jahre wurde die Regel gelockert, am 17. September 1990 gänzlich abgeschafft. Denn schon lange zuvor wurden immer neue Wege gesucht und gefunden, den Amateurstatus trotz Profitum aufrecht zu erhalten.

In den kommunistisch regierten Ländern im Osten waren zahlreiche Sportler als Staatsangestellte deklariert. Im Westen wurde eher auf das Militär gesetzt: Die Athleten waren als Soldaten angestellt.

Welche berühmten Sportler von Olympia ausgeschlossen wurden und wo die Amateur-Gesinnung noch heute gilt, erfahren Sie im Audio oben.

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