Fünf neue Sportarten im Olympia-Programm von 2020

2020 in Tokio stehen fünf neue Sportarten im Olympia-Programm. Das Internationale Olympische Komitee stimmte bei seiner 129. Session in Rio de Janeiro der Aufnahme von Baseball/Softball, Karate, Skateboard, Surfen sowie Sportklettern zu.

Karatekämpfer in Aktion. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wird 2020 olympisch Die in Japan beliebte Sportart Karate. EQ Images

Das Reformprogramm des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) sieht vor, dass eine Gastgeberstadt das Recht hat, neue Sportarten vorzuschlagen. Die Auswahl gilt immer nur für diese Spiele.

Das Exekutivkomitee hatte der Session den entsprechenden Vorschlag vorgelegt. Kriterien für die Auswahl waren, dass die Sportarten in Japan populär und vor allem für junge Sportler attraktiv sind.

Das sind die neuen Sportarten:

  • Baseball/Softball: Baseball und die Frauen-Variante Softball feiern in Tokio ein Comeback. Von 1996 bis 2008 wurde Softball bei den Sommerspielen gespielt, Baseball war 1992 bis 2008 olympisch.
  • Karate: Die Kampfsportart hatte sich vergeblich um die Aufnahme ins Programm der Spiele 2012 in London beworben und war auch für Rio 2016 nicht aufgenommen worden. Erst in Japan, wo Karate wie in vielen anderen asiatischen Ländern beliebt ist, gelingt nun die Aufnahme.
  • Skateboard: Skateboard wird als eine Schlüsselsportart angesehen, junge Menschen für Olympia zu begeistern. Ausprobiert wurde der Wettbewerb bei den Olympischen Jugendspielen 2014.
  • Surfen: Surfer werden ihre Olympia-Premiere auf dem Kurzbrett feiern.
  • Sportklettern: Wie Surfen gilt Sportklettern als cool. Der Internationale Verband gibt an, dass 35 Millionen weltweit klettern. Es gibt drei Disziplinen: Schwierigkeitsklettern (Lead), Bouldern (ohne Seil) und Speed.

Sendebezug: Laufende (Vor-)Berichterstattung zu Olympia in Rio