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Ein Augenschein vor Ort: Peking 2022 liegt im Zeitplan
Aus Sport-Clip vom 27.10.2021.
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Getrübte Vorfreude Noch 100 Tage bis Olympia in Peking

In etwas mehr als 3 Monaten werden die Olympischen Winterspiele in Peking eröffnet. Es herrscht nicht nur Vorfreude.

Das Coronavirus wirft einen Schatten auf die nächsten Olympischen Spiele voraus, die am 4. Februar in Peking lanciert werden. In der chinesischen Hauptstadt werden im Kampf gegen die Pandemie wieder ganze Wohnblöcke abgeriegelt, der Marathon wurde jüngst – trotz geringer Fallzahlen – abgesagt.

Doch zumindest was das Thema Einreise angeht, sind die Athleten seit Montag etwas schlauer. Das IOC hat die erste Version des «Playbooks» veröffentlicht. Wichtigste Erkenntnis: Nur wer vollständig geimpft ist, muss nach der Einreise in China nicht für 21 Tage in Quarantäne.

Getrübte Vorfreude

Auch die Themen Menschenrechtsverletzungen und Umweltschutz geben zu reden. Gleiches gilt für die fehlende «Sportkultur», wie Beat Feuz jüngst beklagte: «Ich finde es schade, dass die Spiele wieder in einer Region stattfinden, wo der Skisport keine Kultur hat.»

Während für Feuz die Klassiker wie Wengen und Kitzbühel Priorität geniessen, wird Peking für viele andere Wintersportler – Corona und andere Probleme hin oder her – das grosse Saisonhighlight bilden.

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Archiv: Einblick in die abgeschottete chinesische Sportwelt
Aus 10 vor 10 vom 26.10.2021.
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7 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Nager  (Manager)
    Olympia in einer Diktatur und mitten in der europäischen Nacht. Das wollte ich sowieso fernsehtechnisch boykottieren. Nach dem Sichten des Berichts aus “10 vor 10” kann ich zusätzlich zum persönlichen TV-Boykott jede/n Sportler*in verstehen, der auf diese Überwachungsspiele null Bock hat und lieber zu Hause bleibt. Für einmal zeigt sich China so wie es ist: als diktatorische Weltmacht, der niemand widerspricht. Der pure Horror…
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    "Getrübte" Vorfreude ist das richtige Wort, willkommen im "Smog und Luftverschmutzung" und die Sportler Lungen werden "ihre Freude haben"???
  • Kommentar von Robert Altwegg  (trebor)
    Die gravierenden Menschenrechtsverletzungen in China müssen uns mehr als zu denken geben! Viele schauen da lieber weg und ignorieren das grosse Unrecht des Regimes in Peking. Satellitenbilder bewiesen die Existenz von hunderten, KZ-ähnlichen Haftlagern in der Region Xinjiang. Dort leiden Minderheiten ohne rechtsstaatliche Verfahren und ohne Zutritt durch das Rote Kreuz. Amnesty International spricht von "Verbrechen gegen die Menschlichkeit". Ja zu Sport, aber Nein zu Menschenrechtsverletzungen!
    1. Antwort von Marc Nager  (Manager)
      Diese KZ-ähnlichen Gefangenenlager gibt es übrigens schon seit Jahrzehnten und zwar in fast allen wenig bewohnten Landesregionen. Jedes zweite chinesische Produkt wird in diesen Arbeitslagern selbstverständlich ohne Lohnzahlungen hergestellt und wir kaufen sie oft, ohne es überhaupt zu wissen. Wer nicht arbeitet oder krank wird, wird gefoltert, wobei es auch oft zu Todesfällen kommt. Seit ich diese Dokumentation vor zwei Jahren im deutschen TV gesehen habe, kaufe ich nichts mehr aus China.