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Russischer Sport im Abseits Moskauer Testlabor verliert Zulassung erneut

Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada hat das Testlabor in Moskau am Mittwoch vorübergehend geschlossen.

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Legende: Die Probleme für den russischen Sport hören nicht auf. Keystone

Grundlage für die erneute Schliessung ist der Entscheid des Wada-Exekutivkomitees vom 9. Dezember. Die Wada hatte damals herausgefunden, dass in dem Kontrolllabor gespeicherte Daten manipuliert worden waren. Damit wurden die Dopingpraktiken russischer Athleten vertuscht.

Rekurs noch hängig

Der neue Wada-Chef Witold Banka aus Polen stimmte dem Ersuchen einer Expertenkommission auf eine erneute Schliessung zu. Der russische Sport war wegen der Manipulation von Daten aus dem Kontrolllabor für 4 Jahre ausgeschlossen worden und die russische Mannschaft mit einem Olympia-Bann belegt worden.

Die russische Antidoping-Agentur legte beim internationalen Sportgerichtshof TAS in Lausanne Rekurs ein. Ein Urteil ist für April oder Mai zu erwarten.

Rusada-Direktor Ganus: «Wir sahen es kommen» (russ.)
Aus Sport-Clip vom 23.01.2020.

bbi/sda

1 Kommentar

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  • Kommentar von Ben Dover  (2preCent)
    Ich finde es sehr begrüssenswert, dass hier scheinbar für einmal wirklich durchgegriffen wird. Was ich jedoch falsch finde, ist das man die Startberechtigung der Athleten den einzelnen Sportverbänden überlässt. Meines Erachtens sollten Nationen, ohne kontrollierbare Antidopingbehörden nur Athleten entsenden dürfen, wenn Sie eine unabhängige, internationale, durch die WADA gestellte Crew (inkl. Labor, Kontrolleuren etc.) im eigenen Land akzeptiert und bezahlt, damit diese richtig kontrolliert.
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