Zum Inhalt springen

Header

Blick auf den Olympia-Park von Sotschi.
Legende: Blick auf den Olympia-Park Der Unterhalt und Betrieb der Olympia-Anlagen kommt die Russen teuer zu stehen. Keystone
Inhalt

Olympische Spiele Sotschi wird vom Kostenwahnsinn eingeholt

Zwei Jahre sind vergangen, seit in Sotschi die teuersten Winterspiele in der olympischen Geschichte über die Bühne gegangen sind. Was davon geblieben ist: hohe Unterhaltskosten und ein Schuldenberg in Milliardenhöhe.

  • Für die Olympischen Winterspiele in Sotschi wurde praktisch alles von Grund auf neu errichtet: Stadien, Anlagen, Skiresorts, Hotels etc.
  • Russland hat 50 Milliarden Dollar investiert und so die teuersten Olympischen Spiele aller Zeiten ausgerichtet.
  • Laut einer Studie der Universität Zürich belaufen sich die jährlichen Unterhaltskosten auf über 400 Millionen Franken.
  • Die Region Krasnodar, die von den Spielen hätte profitieren sollen und praktisch schuldenfrei war, weist eine Schuldenlast von mehreren Milliarden Franken auf.
Der Aufbau von Sotschi war geprägt durch Korruption, Verschwendung und Misswirtschaft.
Autor: Chris WeaferFinanzexperte Moskau

Russland hat Milliarden ausgegeben – und wird nochmals Milliarden investieren müssen, um die Infrastruktur erhalten und die finanziellen Altlasten tilgen zu können. Das SRF-Wirtschaftsmagazin «Eco» hat sich auf Spurensuche begeben. Den kompletten Beitrag finden Sie unten.

Video
Der «Eco»-Beitrag über die Altlasten der Olympischen Spiele
Aus ECO vom 08.02.2016.
abspielen

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Marco Lee , Zürich
    Ist doch bei jedem Grossevent dasselbe... Olympia, Fussball-Wm, etc.. alles abschaffen. Schadet nichts!
  • Kommentar von G. I. , PC
    Ist ja erst der Anfang. Man kann ja in 8 Jahren mal schauen was mit Peking passiert. Besser wirds kaum.
  • Kommentar von W. Scheidegger , Kt. Bern
    ...trotzdem sind in der Schweiz auch schon wieder ein paar "Geldkanonen" an Olympischen Spielen interessiert! - Braucht BESTEHENDES, statt zu ruinieren!