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Tickets für Olympia sind rar (Radio SRF 1, Morgengespräch vom 10.10.19)
abspielen. Laufzeit 02:38 Minuten.
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Tickets sind rar Auch für Fans ist Olympia (fast) unerreichbar

Wer noch kein Ticket für Tokio 2020 besitzt, muss in einem Jahr wohl auf dem Sofa mitfiebern.

Eigentlich sind die Olympischen Spiele 2020 noch weit weg. Sie finden vom 24. Juli bis zum 9. August in Tokio statt. Doch wer sich erst jetzt mit der Idee trägt, Olympia vor Ort live mitzuverfolgen, ist trotzdem schon fast zu spät dran.

Der Vorverkauf ging in der Schweiz zwar erst im Sommer los, trotzdem gibt es beim einzigen Anbieter nur noch wenige Tickets – und das für gerade mal 5 von total 33 Sportarten. Nur Plätze für Basketball, Volleyball, Beachvolleyball, Fechten und Vielseitigkeitsreiten sind noch im Angebot.

Keine Alternativen

Für 179 Franken ist man so doch noch bei einem Vorrundenspiel im Basketball dabei. Ein gesalzener Preis. Dazu kommt noch der Flug nach Japan und das Hotel. Denn die Plätze können nur im Kombi-Paket gekauft werden.

Wer andere Wege für ein Ticket sucht, wird schnell enttäuscht werden:

  • In Deutschland gibt es ebenfalls nur einen Anbieter. Laut dessen Webseite sind allerdings bereits alle Tickets ausverkauft.
  • Auch ein Blick auf die berühmt-berüchtigten Internet-Auktionsseiten hilft nicht weiter. Es gibt dort keine Tickets im Angebot.
  • Wer ohne Billett nach Japan reist und auf den Schwarzmarkt hofft, der sei gewarnt: In Japan gibt es ein Gesetz, das verbietet, Tickets teurer zu verkaufen. Mit bis zu einem Jahr Gefängnis wird bestraft, wer dagegen verstösst.

So bleibt vielen Schweizer Sportfans in einem Jahr wohl nur die Option, die Spiele am TV mitzuverfolgen. Denn Olympische Spiele sind nicht nur für Sportler ein schwierig zu erreichendes Ziel.

Sendebezug: Radio SRF 1, Morgengespräch vom 10.10.19

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Megan Eliza  (meganeliza)
    Dafür werden es reichlich tickets für die Fussball WM in Katar geben da kaum einer dort hin gehen wird. Wer geht schon in ein homophobes Land. Da würde man ja seine Prinzipien verraten. Die Fifa wird schon sehen, wenn das stadion zu 90% leer ist und es ein reinfall wird.
    1. Antwort von Nicolas Knecht  (hinkelstein)
      Dann werden die Stadien einfach mit Gastarbeitern aufgefüllt, analog Leichtathletik WM.
    2. Antwort von Megan Eliza  (meganeliza)
      Vermutlich um gut dazustehen. Ich verstehe eh nicht wieso die FIFA denen die WM gaben. Fussball soll für alle da sein unabhängig vom Geschlecht, Orientierung, Identität usw Die wollen die Menschen screenen um herauszufiltern wer homosexuel ist, trans usw um die dann nicht ins Land zu lassen. Die FIFA tut aber nichts. Vermutlich floss sehr viel Geld. Wie kann man auf der einen Seite homofreundlichkeit predigen und dann eben die WM so einem land geben ? Nur mit Geld möglich.
  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Was ist das nun wieder für ein Gejammer? Soll gehen wer will. Wenn es für anderes Zeugs wie Schwimmen keine Eintritte mehr gibt, ist das halt so. Der Märit reglets. Er regelt noch ganz andere Dinge bei denen ich solche Engpässe bedeutend gravierender finde. Hoffentlich werden viele mögliche Schwarzhändler erwischt und eingesperrt!
  • Kommentar von Remigi Bucher  (buremi)
    Und um was genau geht es nun im Artikel?
    1. Antwort von M. Keller  (mkel)
      Darum, dass die Olympiade 2020 in Tokio ein grosser Erfolg sein wird und die Tickets bereits jetzt fast ausverkauft sind! Tolle Neuigkeiten :)