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Wegen Hitze während Olympia Sapporo statt Tokio: Marathon-Verlegung offenbar fix

Die geplante Verlegung der Marathon- und Geherwettbewerbe sorgt für Spannungen zwischen dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und der Stadtverwaltung von Tokio.

John Coates und Yuriko Koike.
Legende: Nicht derselben Meinung John Coates und Yuriko Koike. imago images

Das IOC will sein Vorhaben, die Olympia-Strassenrennen 2020 wegen der schwülen Sommerhitze in Tokio ins nördliche Sapporo auszulagern, nicht aufgeben.

Das machte der Vorsitzende der IOC-Koordinierungskommission, John Coates, am Freitag nach einem Treffen mit Tokios Gouverneurin Yuriko Koike deutlich. Er erklärte, die Entscheidung sei «endgültig». Koike will jedoch nicht nachgeben. Sie wolle beim Treffen der IOC-Kommission vom 30. Oktober bis 1. November in Tokio dafür werben, dass die Hauptstadt der bessere Standort sei.

800 Kilometer von Olympia entfernt

Angesichts der permanenten Sorgen über die Gefahren der schwülen Sommerhitze in der japanischen Hauptstadt hatte das IOC vergangene Woche bekanntgegeben, dass alle Strassenwettbewerbe ins 800 Kilometer entfernte Sapporo verlegt werden sollten.

Koike hat deutlich zu erkennen gegeben, dass ihre Stadt keine Kosten für eine Verlegung nach Sapporo übernehmen werde. Sie deutete an, notfalls rechtliche Schritte zu ergreifen.

Video
Aus dem Archiv: Der WM-Marathon in Doha
Aus Sport-Clip vom 06.10.2019.
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1 Kommentar

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  • Kommentar von Hans Peter Dietrich  (Hans Peter)
    Wieder einmal ein Verbandsei. Austragungsorte mit Zwischendistanzen von 800 km festlegen!?! Wäre da eine Überlegung vor der Vergabe am Platz gewesen? Frage mich welche Kriterien diese Verbandspezialisten wohl in die Waagschale legen. Persönliche Präferenzen sind ihnen viel wichtiger als die Belange der Sportler!!!
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