Zum Inhalt springen

Header

Zur Übersicht von Play SRF Audio-Übersicht

OL: Sprint-WM in Genua Aebersold sprintet mit Machtdemonstration zu WM-Gold

  • Simona Aebersold holt an der OL-Sprint-WM in Genua die Goldmedaille.
  • Es ist eine Machtdemonstration: Die Schweizerin distanziert ihre Konkurrenz um über eine Minute.
  • Bei den Männern verpasst Tino Polsini die Medaillenränge als 5. knapp.

Simona Aebersold hat sich an der Sprint-WM in Genua erstmals zur Weltmeisterin im Sprint gekrönt. Die 28-jährige Brüggerin dominierte den Wettkampf nach Belieben und feierte mit über einer Minute Vorsprung den überlegenen Sieg. Damit schliesst die dreifache Weltmeisterin die letzte grosse Lücke in ihrem Palmarès.

Bereits bei der ersten Zwischenzeit setzte Aebersold ein Ausrufezeichen. Die Schweizerin nahm der bis dahin führenden Norwegerin Ane Dyrkorn 34 Sekunden ab und baute ihren Vorsprung im weiteren Rennverlauf kontinuierlich aus. Bei der nächsten Zwischenzeit betrug ihr Polster bereits eineinhalb Minuten.

Im Ziel pulverisierte Aebersold die Bestzeit schliesslich regelrecht. Mit mehr als zwei Minuten Vorsprung liess sie der Konkurrenz keine Chance und unterstrich ihre Ausnahmestellung im Sprint eindrücklich. Am nächsten kam ihr die Norwegerin Pia Young Vik, die mit 1:11 Minuten Rückstand Silber holte. Lucie Dittrichova (CZE) sicherte sich die Bronzemedaille.

Die beiden anderen Schweizerinnen, Natalia Gemperle (18., +2:57 Minuten) und Paula Gross (21., +3:10) klassierten sich ausserhalb der Top-Ränge.

Polsini verpasst Medaille knapp

Bei den Männern hat Tino Polsini eine Medaille knapp verpasst. Der 27-jährige Schweizer zeigte ein starkes Rennen und lag bis zum zweitletzten Posten auf Goldkurs. Auf der letzten Route büsste er jedoch noch entscheidende Sekunden ein und fiel zurück. Am Ende resultierte der 5. Platz.

Nach dem Wettkampf zeigte sich Polsini enttäuscht. «Ich wollte nicht zu viel riskieren, doch am Ende war mir sehr heiss. Dort sind mir dann die Fehler passiert.» Bitter: In der Qualifikation war Polsini in der 1. der 3 Gruppen der Schnellste gewesen.

Fosser mit 6. WM-Titel

Den Weltmeistertitel sicherte sich der Norweger Kasper Harlem Fosser. Der Sprint-Weltmeister von 2022 setzte sich als letzter Läufer im Ziel mit einem Vorsprung von 13 Sekunden durch und gewann seinen 6. WM-Titel. Silber ging an Guilhem Verove (FRA), Bronze an den finnischen Weltcupleader Tuomas Heikkilä.

Für Benjamin Wey verlief sein WM-Debüt weniger erfolgreich. Der 22-Jährige leistete sich bereits zu Beginn zwei gröbere Fehler und fiel früh aus den Top 20.

SRF info, Sportlive, 07.07.2026, 14:10 Uhr ; 

Meistgelesene Artikel