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13 %, 21 Kehren, 31 Ankünfte Am Freitag und am Samstag geht es hoch: die Alpe d'Huez in Zahlen

Erstmals seit vier Jahren kehrt die Tour de France am Freitag auf die Alpe d'Huez zurück – eine Zahlenspielerei.

Radfahrer auf der Strasse, umgeben von jubelnden Zuschauern in Kostümen.
Legende: Heuer nimmt er die Alpe d'Huez in Gelb in Angriff Tadej Pogacar im Aufstieg bei der Tour 2022. Keystone/Photo News

1 – Erstmals figuriert die Alpe d'Huez 1952 im Programm der Tour de France. Es ist zugleich das erste Mal, dass eine Etappe mit einer Bergankunft endet. Am 4. Juli gewinnt der Italiener Fausto Coppi, erobert sich das «Maillot jaune» und gibt es bis Paris nicht mehr ab.

2 – Im Jahr 1979 enden gleich zwei Etappen auf der Alpe d'Huez – die 17. und die 18. Das ist auch in diesem Jahr der Fall, am Freitag über den traditionellen Anstieg, am Samstag von der anderen Seite. 2013 klettern die Fahrer in der 18. Etappe gleich zweimal hoch.

5 – Nur fünf Fahrer kommen zweimal als Sieger auf dem mythischen Berg an: die Italiener Marco Pantani und Gianni Bugno sowie die Niederländer Peter Winnen, Joop Zoetemelk und Hennie Kuiper.

Live-Hinweis

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Wenn die Fahrer am Freitag und Samstag von verschiedenen Seiten die Alpe d'Huez erklimmen, können Sie bei SRF live dabei sein. Am Freitag übertragen wir auf SRF zwei und in der Sport App ab 15:30 Uhr, am Samstag bereits ab 14:00 Uhr.

8 – Apropos Niederländer: Acht Mal gewinnt auf der Alpe d'Huez ein Niederländer, keine Nation ist erfolgreicher. Auch deshalb verwandelt sich die Kurve 7 jedes Jahr in den sogenannten «Dutch Corner». Der letzte niederländische Sieg durch Gert-Jan Theunisse liegt allerdings bereits 37 Jahre zurück.

13 – 13 Prozent beträgt die maximale Steigung, die zu überwindende Höhendifferenz vom Talort Bourg d'Oisans 1133 m, die durchschnittliche Steigung 8,1 Prozent.

14 – Ähnlich wie die Sieger beim Skiklassiker in Kitzbühel, deren Name eine Gondel ziert, werden die Gewinner auf der Alpe d'Huez auf Tafeln in einer der Kurven verewigt. Der Name eines einzigen Schweizer Radprofis prangt dort. Beat Breu triumphiert 1982 erst in einer Pyrenäen-Etappe, dann am 20. Juli auf der legendären Alpe. Der St. Galler Bergfloh teilt sich seit 2015 die Kurve 14 mit Thibaut Pinot.

21 – Der berühmte Aufstieg führt auf 13,8 km über 21 Spitzkehren auf die Alpe d'Huez. Nummeriert sind sie von unten her rückläufig, von 21 bis 1.

31 – 31 Mal endet bisher eine Etappe der Tour de France auf der Alpe d'Huez.

36:50 – Marco Pantani hält gleich die besten drei Zeiten für die 13,8 km auf die Alpe d'Huez. 36:50 Minuten braucht der 2004 mit nur 34 Jahren verstorbene «Pirat» bei seinem Sieg 1995. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von gut 23 km/h. 1997 ist Pantani fünf Sekunden langsamer, 1994 (als er nicht gewinnt) benötigt er 37:15 Minuten.

1850 – Auf 1850 Metern über Meer liegt die Alpe d'Huez. Es gibt höhere Berge in der Tour de France, steilere und längere Anstiege, doch kein Sieg gibt mehr Prestige als derjenige im Skiort.

1984 – Im Jahr 1984 jubelt mit Luis «Lucho» Herrera sensationell ein Amateur. Der «kleine Gärtner» aus Kolumbien gewinnt drei Jahre später mit der Vuelta als erster Südamerikaner eine Grand Tour und holt an der Tour de France zweimal das rot gepunktete Trikot des Bergkönigs.

1999 – Die Begeisterung der Fans hat auch ihre Schattenseiten. 1999 wird Giuseppe Guerini auf dem letzten Kilometer solo in Führung liegend von einem Zuschauer, der ein Foto machen will, zu Fall gebracht. Der Italiener rappelt sich aber auf und rettet 21 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

2018 – Erst ein Fahrer hat es geschafft, im «Maillot jaune» auf der Alpe d'Huez zu triumphieren. Der Waliser Geraint Thomas fährt 2018 zwei Sekunden vor Tom Dumoulin über die Ziellinie.

SRF zwei, sportlive, 23.07.2026, 15:00 Uhr ; 

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