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Auch Froome dabei Hirschi beisst auf die Zähne – und setzt Tour fort

Marc Hirschi hat sich an der Tour de France eine Schulterverletzung zugezogen. Dennoch wird er am Sonntag in der 2. Etappe am Start stehen.

Marc Hirschi
Legende: Hielt sich nach dem Sturz die Schulter Marc Hirschi. Keystone

Da kann selbst der kämpferischste Fahrer der letzten Tour de France nichts ausrichten: Marc Hirschi blieb in der 1. Etappe der diesjährigen «Grande Boucle» nicht von den beiden Massenstürzen verschont.

Der zweite – 7,6 Kilometer vor dem Ziel – erwies sich für den Berner als fatal. Beim Sturz zog er sich nach Angaben seiner Equipe UAE Team Emirates eine Schultereckgelenksluxation zu. Das Schlüsselbein blieb laut Angaben der Ärzte von einer Fraktur verschont.

Dennoch wird Hirschi die Tour fortsetzen, wie am Sonntagmorgen bekannt wurde. Zwar verspürte er in der Nacht beträchtliche Schmerzen, dennoch entschloss er sich nach Absprache mit der medizinischen Abteilung, zur zweiten Etappe zu starten.

Auch Froome unter den Opfern

Zu den prominenten Sturzopfern der 1. Etappe gehörte auch der ehemalige Tour-Sieger Chris Froome. Der 36-jährige Brite wurde nach Angaben seines Teams Israel Start-up Nation zu näheren Untersuchungen in ein Spital gebracht. Auch er gab für Sonntag grünes Licht.

Gemäss seiner Equipe zog sich Froome keine Frakturen zu und auch er gab für Sonntag grünes Licht.

Video
Die beiden Massenstürze beim Tour-Auftakt
Aus Sport-Clip vom 26.06.2021.
abspielen

SRF info, sportlive, 26.6.2021, 15:00 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Robert Löpfe  (loerobe)
    Ehrlich gesagt finde ich das Bild von Marc Hirschi persönlichkeitsverletzend. Es braucht eine ziemliche Kaltschnäuzigkeit, da.die Kamera drauf zu halten (anstatt zu helfen)
  • Kommentar von Jonas Purtschert  (Uche)
    Gemäss der Twitterseite seines Teams wird Hirschi zur zweiten Etappe antreten. Hoffen wir, dass er diese auch zu Ende fahren kann.
  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Velorennen wie die Tour de France, Giro usw. haben ein Ausmass angenommen dass solche Vorfälle schon fast programmiert sind. Bei fast 200 Fahrer in einem Feld wirken sich schon kleine Unaufmerksamkeiten oft fatal aus. Es ist erstaunlich, dass nicht noch mehr passiert. Dass dann noch die Zuschauer mit ihren Aktionen zusätzliche Gefahren zufügen ist das Letzte. Schon nur das Nebenherspringen oder Fahnen schwenken kurz vor der Nase von Fahrern sollte sanktioniert werden.