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Rad Cavendish muss Tour aufgeben

Für Mark Cavendish ist die Tour de France nach seinem schweren Sturz im Sprintfinale der 4. Etappe definitiv vorbei.

Mark Cavendish mit dem rechten Arm in einer Schlinge.
Legende: Das Schulterblatt ist gebrochen Mark Cavendish muss den Rest der Tour am TV verfolgen. Imago

Nach seinem schweren Sturz in der 4. Etappe ist die diesjährige Tour de France für Mark Cavendish vorzeitig beendet. Der 30-fache Tour-Etappensieger erlitt einen Bruch des rechten Schulterblatts, wie sein Team Dimension Data in der Nacht auf Mittwoch mitteilte. Eine Operation bleibt ihm zunächst erspart.

Der 30-jährige Brite war zuvor dick bandagiert ins Spital nach Nancy gebracht worden, nachdem er durch Konkurrent Peter Sagan bei Tempo 60 in die Absperrgitter gedrängt worden und zu Fall gekommen war.

Cavendish: «Es ist wirklich traurig»

«Ich bin natürlich unheimlich enttäuscht», so Cavendish. «Ich sah mich in einer guten Position zu gewinnen. Diese zu verlieren und sogar die Tour verlassen zu müssen – ein Rennen, um das ich meine ganze Karriere gebaut habe – ist wirklich traurig.»

Der Vorfall hatte sich im Schlussspurt der Etappe nach Vittel ereignet. Sagan wurde für sein Verhalten von der Rennjury mit dem Ausschluss von der Tour bestraft. Ein Protest seines Teams blieb wirkungslos.

Der Deutsche John Degenkolb, der bei Cavendishs Sturz ebenfalls zu Fall gekommen war, wird die Tour fortsetzen.

Legende: Video Der böse Sturz von Cavendish abspielen. Laufzeit 01:05 Minuten.
Aus sportlive vom 04.07.2017.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 4.7.17, 14:00 Uhr

18 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Senn (Luckmanier)
    Wie wohl die Strafe ausgefallen wäre bei einer andern Nationalität von Sagan, zB Franzose.... und von dem andern Fahrer, der unverschuldet zu Boden musste und die Tour ebenfalls aufgeben musste, spricht niemand.
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  • Kommentar von Stephan Wenk (nutzername)
    Wer behauptet er hätte ihn mit dem Ellbogen überhaupt berührt sollte sich eine Brille zu tun. Es kommt zum Kontakt, Cavendish ist schon am stürzen und dann macht Sagan eine Ellenbogenbewegung, um sein Gleichgewicht zu halten. Oder hatten sie schon einmal einen Rempler bei diesem Tempo um dies einschätzen zu können? Und ja, es war dann auch schlicht kein Platz mehr da für Cavendish, unter anderem dank der Fahrweise von Démare
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  • Kommentar von Thom Hauser (ThomH)
    Ebenso erschrocken wie über Peter Sagan`s ausfahrenden Ellbogen bin ich vor allem über die Verharmlosung des SRF Co-Kommentator`s. Gute Besserung den Verletzten!
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