Küngs Effort nicht belohnt

Stefan Küng hat die 7. Etappe des Giro d'Italia über 221 km nach Foligno geprägt. Mit 3 Vorstössen wurde er zum kämpferischsten Fahrer ausgezeichnet. Dennoch reichte es nicht zum Sieg.

Video «Küng fällt auf - Greipel gewinnt» abspielen

Küng fällt auf - Greipel gewinnt

0:20 min, vom 13.5.2016

Schon kurz nach dem Start war Stefan Küng mit drei Begleitern weggekommen. Das Feld holte die Ausreisser wieder ein, aber auf Initiative von Küng bildete sich eine weitere Fluchtgruppe. Auch die wurde noch vor der zweiten Bergwertung wieder gestellt, doch der Ostschweizer liess nicht locker.

In der Abfahrt griff der 22-Jährige ein weiteres Mal an. Alleine versuchte Küng sein Glück. 30 km vor dem Ziel lag er 50 Sekunden vor dem Feld, weitere 10 Kilometer später betrug seine Reserve noch knapp eine halbe Minute. Eine realistische Chance auf den Etappensieg besass der Weltmeister in der Einzelverfolgung damit nicht mehr. 7 km vor dem Ziel wurde er vom Feld gestellt.

Greipel findet die Lücke

Im Sprint setzte sich André Greipel durch, obwohl er erst bereits geschlagen schien. Der Deutsche sah sich im Endkampf eingeklemmt, doch schliesslich fand er doch noch eine Lücke. Die Plätze 2 und 3 gingen an die Italiener Giacomo Nizzolo und Sacha Modolo. Der Niederländer Tom Dumoulin bleibt Leader.