- Sina Frei fährt beim Cross-Country-Rennen in Pal Arinsal (AND) auf Rang 3.
- Die Zürcherin muss sich nur Dominatorin Jenny Rissveds (SWE) und Martina Berta (ITA) geschlagen geben.
- Ronja Blöchlinger (6.), Alessandra Keller (7.) und Nicole Koller (9.) sorgen für ein starkes Schweizer Team-Resultat.
Gegen Jenny Rissveds war in Andorra einmal mehr kein Kraut gewachsen. In La Thuile hatte die Schwedin das Podest vor einer Woche etwas überraschend zum ersten Mal in dieser Saison verpasst. Im Wintersportort Pal Arinsal in den Pyrenäen meldete sich die Weltmeisterin umso eindrücklicher zurück.
Nach ihrem Sieg im Short Track am Freitag entschied Rissveds auch das Cross-Country-Rennen für sich. Schon in der zweiten von sieben Runden machte sie sich auf und davon und lief in der Folge nie mehr Gefahr, den Sieg aus der Hand zu geben. Sie gewann mit 17 Sekunden Vorsprung.
Frei beisst sich vorne fest
Deutlich spannender ging es dahinter zu und her. Zuerst schien es, als könnte Ronja Blöchlinger nach ihrem Podestplatz im Short Track auch am Sonntag ganz vorne mitmischen. In Runde 3 war es aus Schweizer Sicht aber Sina Frei, die zusammen mit Laura Stigger (AUT) und Martina Berta (ITA) die erste Verfolgergruppe bildete. Blöchlinger konnte das hohe Tempo nicht mitgehen und musste das Trio ziehen lassen.
Frei, Berta, Stigger und die aufgerückte Savilia Blunk (USA) lieferten sich in der Folge einen Vierkampf um zwei Podestplätze. Zusammen mit der Italienerin konnte sich Frei in der letzten Runde absetzen. Im Zielsprint um Rang 2 zog die Schweizerin dann den Kürzeren. Letztmals war Frei in Nove Mesto Ende Mai auf das Cross-Country-Podest gefahren (3.), danach blieb sie dreimal in Folge ohne Top-3-Resultat. Zum Saisonauftakt hatte sie in Südkorea gewonnen.
Neff im Pech
Für Blöchlinger reichte es am Ende zu Rang 6. Gleich dahinter belegte Alessandra Keller Rang 7. Nicole Koller rundete das starke Schweizer Abschneiden mit Platz 9 ab. Vier Schweizerinnen in den Top 10 können sich sehen lassen. Jolanda Neff erwischte hingegen keinen guten Tag. Die Ostschweizerin hatte früh einen Platten zu beklagen und fiel weit zurück. In der 5. Runde stürzte sie zudem. Am Ende resultierte Rang 22.