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Auch die 5. Etappe gewinnt er Pogacar überlegener Gesamtsieger der Tour de Suisse

  • Tadej Pogacar gewinnt die fünfte und letzte Etappe der Tour de Suisse und holt überlegen den Gesamtsieg.
  • Der Slowene greift im Schlussaufstieg nach Villars-sur-Ollon an und schnappt sich den bis dahin führenden Lenny Martinez kurz vor dem Ziel.
  • Mauro Schmid ist Teil der Ausreissergruppe und klassiert sich als bester Schweizer (15.).

Rund 142 km lang hatte sich Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) bei der fünften und letzten Etappe der Tour de Suisse vornehm zurückgehalten. Beim finalen Aufstieg nach Villars-sur-Ollon trat der Slowene dann wie erwartet doch noch in Erscheinung. Rund 8 km vor der Ziellinie machte sich vierfache Tour-de-France-Sieger auf die Verfolgung der verbliebenen Ausreisser.

Bei brütender Hitze war gegen den Überflieger kein Kraut gewachsen. Einzig Lenny Martinez (Bahrain – Victorious) schien dem Pogacar-Schnellzug etwas entgegensetzen zu können. Der Franzose wehrte sich nach Kräften und behauptete die Führung bis zur «Flamme Rouge». Unmittelbar danach war es dann aber um Martinez geschehen und Pogacar flog dem Etappen- und Gesamtsieg entgegen.

Für Pogacar war es der dritte Etappensieg an der 89. Tour de Suisse. Bereits die Auftaktetappe und das Zeitfahren am Samstag hatte der 27-Jährige für sich entscheiden können. Die Gesamtwertung entschied er mit über sechseinhalb Minuten Vorsprung auf Richard Carapaz (EF Education – EasyPost) für sich. Rang 3 im Gesamtklassement ging an den Tschechen Mathias Vacek (Lidl-Trek).

Gigantischer Vorsprung

Weit, sehr weit muss man in der Geschichte der Schweizer Landesrundfahrt zurückblättern, bis man einen überlegeneren Gesamtsieger als Pogacar in diesem Jahr findet. 1959 – es handelte sich damals um die 23. Tour de Suisse – wies der Deutsche Hans Junkermann nach acht Etappen einen Vorsprung von 10:19 Minuten auf den Franzosen Henry Anglade auf. Seither setzte sich nie mehr ein Sieger wie nun Pogacar mit mehr als fünf Minuten Vorsprung auf die Konkurrenz durch.

Bei der Königsetappe hatte auch ein Schweizer seinen Teil zum Spektakel beigetragen. Mauro Schmid (Jayco AlUla) war Teil einer elfköpfigen Fluchtgruppe und musste erst am Schlussaufstieg abreissen lassen. «Das war ein super Test für die Tour de France, ich bin sehr zufrieden», liess der Schweizer Meister im Ziel verlauten. Das Rennen beendete er mit 3:26 Minuten Rückstand auf Rang 15.

Küng vor Comeback

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Stefan Küng kehrt vier Monate nach seinem schweren Sturz in Belgien ins Renngeschehen zurück. Wie Raphael Meyer, der CEO von Küngs Team Tudor, am Rande der Tour de Suisse im SRF-Studio bestätigte, wird der Thurgauer kommende Woche die Schweizer Meisterschaften in Courtételle im Kanton Jura bestreiten. Sowohl am Donnerstag im Zeitfahren wie auch am Sonntag im Strassenrennen ist ein Start geplant.

So geht's weiter

Mit dem Ende der Tour de Suisse beginnt die letzte Vorbereitungsphase für das Saisonhighlight, die Tour de France. Bei der Landesrundfahrt Frankreichs läuft alles auf das ewige Duell zwischen Vierfachsieger Pogacar und Jonas Vingegaard (Gewinner 2022 und 2023) heraus. Los geht's am Sonntag, 4. Juli, mit einem Teamzeitfahren in Barcelona.

Tour de Suisse

SRF info, sportlive, 21.06.2026, 15:05 Uhr ; 

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