Wenn am Freitag auf dem Gründenmoos die Schweizer Equipe zum Nationenpreis einreitet, steht ein Reiter im Fokus, den viele erst noch kennenlernen müssen. Jason Smith darf beim CSIO St. Gallen erstmals die Schweiz im Heim-Nationenpreis vertreten.
An anderen Destinationen hat er dies schon geschafft. Dennoch ist der 35-Jährige hierzulande noch immer einer der eher unbekannten Namen im Spitzensport – ganz im Unterschied zu Steve Guerdat und Martin Fuchs.
Glasgow, Julia, Picobello
Der Weg von Smith ist aussergewöhnlich. Er stammt aus Schottland, wuchs in der Nähe von Glasgow auf einem kleinen Bauernhof auf und kam eher zufällig zum Pferdesport. Was zunächst als Hobby begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer internationalen Karriere.
2008 wechselte Smith in die Schweiz in den Stall von Pius Schwizer, um von einem der weltbesten Springreiter zu lernen. Im Stall lernte er seine spätere Frau Julia kennen. Mit Geduld und Fleiss arbeitete sich Smith an die Spitze vor. Dies glückte, dank einem elfjährigen Schimmel mit passendem Namen: Picobello.