Für ein Ausrufezeichen im Halbfinal hat am Samstag allen voran Kai Schätzle gesorgt. Der 25-Jährige, der zusammen mit Raphaël Ahumada jeweils im Doppelzweier ein Weltklasse-Duo gebildet hatte, zeigte, dass er auch im Einzel ganz vorne mitrudern kann.
In seinem Halbfinal klassierte sich Schätzle auf Rang 2 und musste sich einzig dem Belarussen Yauheni Zalaty geschlagen geben. Da der 2. Halbfinal-Heat deutlich schneller war, wird dennoch eine weitere Steigerung von Schätzle nötig sein, um am Sonntag im A-Final um die Podestplätze kämpfen zu können.
Mit Aurelia-Maxima Janzen schaffte auch die einzige Schweizerin im Einzel der Frauen den Sprung in den A-Final. Für die 22-Jährige, die stark loslegte, das Rennen lange anführte und schliesslich 3. wurde, ist es der erste Final-Einzug an der Lucerne Regatta.
Plock/Brunner auf Kurs
In jedem Fall um die Podestplätze kämpfen will der Zweier ohne mit Jonah Plock und Patrick Brunner. Das Duo untermauerte seine Ambitionen mit Platz 3 im Halbfinal, ohne an die Grenzen gehen zu müssen.
Bitter verlief das Rennen für Fabienne Schweizer und Salome Ulrich im Doppelzweier der Frauen. Die beiden Schweizerinnen verpassten einen für den A-Final geforderten Platz in den Top 3 als 4. im Halbfinal um nur 6 Hundertstel. Der B-Final am Sonntag wird deshalb ein schwacher Trost sein.
2 Schweizer Boote chancenlos
Wie erwartet nicht um die Spitzenplätze mitkämpfen konnte das Duo Sofia Meakin/Olivia Roth im Zweier ohne. Das neu formierte Duo musste mit dem 6. Platz vorliebnehmen.
Auch für den Doppelvierer mit Donat Vonder Mühll, Bojan Reuffurth, Ahumada und Maurin Lange hingen die Trauben im Halbfinal zu hoch. Das Quartett ruderte zwar auf Rang 4, verpasste aber die Top 3 mit einem Rückstand von gut 2,5 Sekunden doch relativ deutlich.