Norwegen trauert um den erfolgreichsten Ruderer des Landes: Olaf Tufte, Olympiasieger von 2004 und 2008 im Einer und zweifacher Weltmeister, ist im Alter von 50 Jahren gestorben.
Norwegische Medien berichteten unter Berufung auf die Familie, Tufte sei bewusstlos auf seinem Hof gefunden worden. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmassnahmen habe sein Leben nicht mehr gerettet werden können, er starb im Nationalkrankenhaus in Oslo. Die genaue Todesursache ist noch unbekannt. Tufte hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.
«Grosses Vorbild»
Politik und Sport reagierten mit grosser Betroffenheit: «Er war einer der grössten Sporthelden Norwegens, ein hochdekorierter Olympiateilnehmer, einer der besten Ruderer, die wir je hatten, und für viele ein grosses Vorbild», sagte Ministerpräsident Jonas Gahr Störe. Verbandspräsident Frank Ove Reite würdigte Tufte als «grossartigen Familienvater, Mensch und Sportler.»
Tufte war auch in höherem Alter noch erfolgreich gewesen. So gewann er 2016 in Rio als 40-Jähriger Olympia-Bronze im Doppelzweier.