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Horton setzt Zeichen gegen Dopingsünder
Aus Sport-Clip vom 22.07.2019.
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Hortons Zeichen gegen Doping Viel Lob für Protest-Aktion an WM

Der Australier verweigerte dem dopingvorbelasteten Sun Yang das Siegerfoto und den Handschlag. Die Aktion kommt gut an.

Bei der Siegerehrung nach dem Freistilfinale über 400 m verweigerte Mack Horton dem dopingvorbelasteten Sun Yang den Handschlag und das Foto der Medaillengewinner. Horton blieb neben dem Podest stehen und blickte starr geradeaus.

Probe mit Hammer zertrümmert?

Der Hintergrund dieser Aktion: Bei einer unangekündigten Doping-Kontrolle im September 2018 war laut Medienberichten eine Probe mit Yangs Blut mit einem Hammer zertrümmert worden. Der 27-Jährige soll daran beteiligt gewesen sein. Das Doping-Panel der FINA hatte ihn allerdings vom Betrugsverdacht freigesprochen.

Dass der hier schwimmt, ist eine Frechheit für alle sauberen Athleten.
Autor: Jacob HeidtmannAthletensprecher Deutschland

Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA legte Berufung gegen die FINA-Entscheidung ein. Der Fall soll im September vor dem Internationalen Sportgerichtshof TAS verhandelt werden.

Kritik an Yang

Viele Schwimmer verbünden sich mit Horton. «Dass der hier schwimmt, ist eine Frechheit für alle sauberen Athleten, für jeden, der für den sauberen Sport einsteht. Das ist ein Schlag ins Gesicht», sagte beispielsweise Jacob Heidtmann, Athletensprecher der deutschen Schwimmer.

Spendable Gastgeberinnen

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Südkoreas Wasserballerinnen haben sich bei der WM als wahrhaft gute Gastgeberinnen präsentiert. In fünf Spielen bei den Titelkämpfen in Gwangju kassierte das Team fünf saftige Niederlagen mit insgesamt 6:172 Toren. Das bedeutete natürlich den letzten Platz. Da ein Wasserball-Spiel viermal acht Minuten dauert, fingen sich die Gastgeberinnen im Schnitt pro Minute zwei Gegentore ein.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
    auch bei yang nicht das erste doping-vergehen, wenn dies dann so erwiesen ist. aber der umstand, dass er immer noch schwimmt, zeigt wie sehr der weltverband von den chinesischen millionen abhängig ist.
  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    "Gut" für Mack Horton, dass er nicht selber Weltmeister wurde. So konnte der Australier seine Protestaktion "getrost" durchführen. Im Übrigen meine ich, dass Sportler/innen aus Deutschland mit Doping-Anschuldigungen eher zurückhaltend sein sollten.
    1. Antwort von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
      Nö, finde ich nicht. Deutschland ist nicht Russland, wo Staatsdoping erlaubt ist.
    2. Antwort von David Erpen  (Gr1mmr)
      Deutschland hat die Idee vom Staatsdoping geprägt ;)
      DDR lässt grüssen.
  • Kommentar von Peter Imber  (Wasserfall)
    Überall, in der Politik, Wirtschaft, Menschenrechte und auch im Sport verhalten sich chinesische Beamte und Behörden immer dreister und rücksichtsloser. Und die restliche Welt lässt es tatenlos zu. Irgendwann werden wir erwachen und dann wird es zu spät sein.
    1. Antwort von Claudio Münger  (Clöidu)
      Sie haben recht. Aber es sind nicht nur die Chinesen die sich dreist verhalten, sondern gewisse andere Länder auch. Ich nenne aber keine Beispiele, man weiss ja welche Länder dass sind.