- Marc Lustenberger und Samuel Schwyzer teilen sich am Innerschweizer Teilverbandsfest den Sieg.
- Die beiden Luzerner stellen im Schlussgang und gewinnen gemeinsam einen Viertelpunkt vor Lukas Bissig.
- Die Gäste werden früh zurückgebunden und bleiben chancenlos.
- Beim Bernisch Kantonalen im Wankdorf-Stadion holt sich Fabian Staudenmann den Sieg.
Das grosse Risiko ging keiner der beiden Schlussgangteilnehmer ein. Sowohl Marc Lustenberger wie auch Samuel Schwyzer wussten: Ein Gestellter würde zum geteilten Sieg am Innerschweizer Schwing- und Älplerfest in Arth (SZ) reichen. Und so fehlte den Angriffsversuchen während der 14 Minuten die letzte Konsequenz – ein Remis zwischen den beiden Luzernern war das logische Resultat.
Ungekannte Höhen
Der Sieg an einem Teilverbandsfest ist sowohl für den 23-jährigen Lustenberger als auch für den ein Jahre älteren Schwyzer das mit Abstand beste Resultat der Karriere. Der Entlebucher Lustenberger hatte zuvor ein Kranzfest gewinnen können (das Ob-/Nidwaldner 2025). Der für den Schwingklub Rottal antretende Schwyzer hatte erst Siege an kleineren Anlässen auf dem Konto.
Beide hatten sich makellos in den Schlussgang geschwungen und totalisierten nach 5 Gängen 49,50 Punkte. Die Konkurrenz lag schon 1,50 Punkte und mehr zurück.
Im Kampf um Rang 3 setzte sich Lukas Bissig souverän gegen Jonas Amrhyn durch. Obwohl Bissig 5 Siege feierte und ungeschlagen blieb, hatte er keine Chance auf den Schlussgang, denn die Maximalnote gab es nur zweimal.
Gäste unter «ferner schwangen»
Die von Domenic Schneider (NOSV) und Lukas Tschumi (BKSV) angeführten Gäste besassen zu keinem Zeitpunkt Chancen auf eine Spitzenplatzierung. Schneider stellte in den ersten vier Gängen dreimal, Tschumi wurde schon zum Auftakt von Lustenberger und später von Bissig bezwungen. Einen Kranz errangen sie dank Schlussspurts dennoch.