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Freestyler darf nicht reisen Der seltsame Fall des Colin Wili

Er wollte nach Aspen und dort um WM-Medaillen kämpfen. Doch die Reise von Colin Wili endete schon am Flughafen Frankfurt.

Colin Wili
Legende: Da klappte die Reise in die USA noch Colin Wili bei der WM 2019 in Park City. Keystone

Am Donnerstag hätte Colin Wili bei der WM in Aspen (USA) in der Slopestyle-Quali antreten sollen. Hätte. Denn der Appenzeller sitzt noch immer in Europa fest. Der 22-Jährige durfte in Frankfurt den Flieger in die USA nicht besteigen, weil sein Name nicht im System der US-Boarder-Control zu finden ist. Dabei hätten Swiss-Ski und der Athlet sämtliche Dokumente rechtzeitig eingereicht, wie beteuert wird.

«Seither warte ich darauf, dass ich doch noch eine Bewilligung erhalte», so Wili. Nach 3 Tagen des Wartens in Frankfurt kehrte Wili in die Schweiz zurück. Sein Fall geniesst in den USA keine Priorität. Swiss-Ski sprach bei der US-Botschaft in Bern vor, seine Teamkollegen und Trainer machen beim Veranstalter in Aspen Druck. Bislang ohne Erfolg.

Für den Slopestyle-Wettkampf vom Samstag musste Wili bereits Forfait anmelden, weil der WM-Sechste 2019 es nicht rechtzeitig auf die Quali nach Colorado schafft. «Ich hoffe jetzt, dass ich es auf den Big-Air-Wettkampf und den Weltcup schaffe, der eine Woche später am gleichen Ort stattfindet», sagt Wili.

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