Jorinde Müller: Nach Schockdiagnose auf neuem Lebensweg

Im Februar 2014 vertrat sie die Schweizer Farben im Skicross an den Winterspielen in Sotschi. Anderthalb Jahre später wurde ihre noch junge Spitzensportkarriere abrupt wegen einer Diskushernie beendet. Was folgte war ein harter Prozess, welcher nun in einen neuen Weg gemündet hat.

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Skicross: Jorinde Müller über ihr plötzliches Karriereende

4:45 min, aus sportpanorama vom 16.8.2015

«Das ganze Leben, welches du bisher hattest, deine ganzen Ziele, sind einfach wie weg». Wenn Jorinde Müller über ihr abruptes Karrierenende spricht, dann hört man Emotionen und Schmerzen aus ihrer Stimme kommen – Verständlich, wurde die Spitzensportkarriere der 21-jährigen Walliserin doch viel zu früh beendet.

«  Vor einem Jahr hätte ich nie daran gedacht, dass mir so etwas passieren kann. »

2012 wurde sie in Airolo Juniorenweltmeisterin. Es folgten 18 Weltcup-Rennen, 4 davon beendete sie in den Top 10. Ihre beste Klassierung realisierte die 21-Jährige im Februar 2013 in Sotschi und im März 2014 in Arosa mit Platz 7. Ein weiteres Highlight bildete die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Dort war allerdings schon im Achtelfinal Endstation.

Nun heisst es also auch «Ende mit Spitzensport». Dieser Schicksalsschlag beschäftigt die junge Walliserin stark: «Vor einem Jahr hätte ich nie daran gedacht, dass mir so etwas passieren kann», sagt sie und versucht den verlorenen Sport zu ersetzten. Wie sie ihre verlorene Identität wieder finden will und welchen neuen Lebensweg sie einschlägt erfahren Sie im Beitrag.

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 16.08.15, 18:15 Uhr.