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Lüdi fährt auf Platz 3 Berry feiert in Innichen ersten Weltcupsieg

  • Joos Berry feiert in Innichen seinen ersten Weltcupsieg überhaupt.
  • Sanna Lüdi wird Dritte. Für die 32-Jährige ist es der erste Podestplatz seit fast 5 Jahren.
  • Fanny Smith schafft es im 3. Saisonrennen erstmals nicht in den Final und wird am Ende Fünfte.

Die Schweizer Skicrosser haben auch beim zweiten Weltcup-Rennen in Innichen brilliert. Nach dem Sieg von Fanny Smith am Freitag doppelte am Samstag etwas überraschend Joos Berry nach.

Der 28-Jährige, der zuvor noch nie auf einem Weltcup-Podest gestanden hatte, setzte sich in einem spannenden Final-Run vor den beiden französischen Brüdern Bastien und Jonathan Midol durch.

«Heute Morgen haben wir noch gescherzt, dass der Sieger den anderen eine Runde zahlen muss. Diese zahle ich nun sehr gerne», freute sich Berry nach seinem Coup.

Das Ende von Lüdis Leidenszeit

Bei den Frauen sorgte Sanna Lüdi für das Highlight. Die Emmentalerin, die sich im Viertelfinal unter anderem gegen Olympiasiegerin Kelsey Serwa (Ka) durchgesetzt hatte, wurde Dritte. Sie musste sich nur Siegerin Sandra Näslund (Sd) und Marielle Thompson (Ka) geschlagen geben.

Für Lüdi geht mit dem Podestplatz auch eine lange Leidenszeit zu Ende. Ihr letzter Podestplatz – ein Sieg in Val Thorens – datiert von Januar 2014. Seither hatte die 32-Jährige immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, zudem war sie wegen einem Verstoss gegen die Dopingmeldepflicht für ein Jahr gesperrt.

Fanny Smith, die Siegerin der bisherigen beiden Weltcup-Rennen, blieb im Halbfinal hängen. Am Ende schaute für sie der 5. Schlussrang heraus.

Achtelfinals als grosse Hürde

Bei den Männern waren gleich 8 Schweizer zu den Achtelfinals angetreten. Alex Fiva, der am Freitag Fünfter geworden war, schied dort ebenso aus wie Romain Détraz, Timo Müller, Armin Niederer, Peter Stähli und Ryan Regez.

Marc Bischofberger, Silbergewinner von Pyeongchang 2018, schied im Viertelfinal aus. Der 27-Jährige zeigte in seinem Heat eine starke Aufholjagd, hatte gegen den Kanadier Reece Howden aber knapp das Nachsehen.

Marc Bischofberger.
Legende: Verpasste die Halbfinals um eine Armlänge Marc Bischofberger. SRF

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 22.12.2018, 11:30 Uhr

2 Kommentare

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