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Zusammenfassung Skicross Arosa
Aus Sport-Clip vom 14.12.2021.
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Skicross: Weltcup in Arosa Smith fährt bei packendem Heimrennen auf Rang 2

  • Der Weltcup in Arosa wird eine Beute von Marielle Thompson (CAN), die vor Fanny Smith triumphiert. Bei den Männern holt sich David Mobärg (SWE) den Tagessieg.
  • Eine Enttäuschung setzt es hingegen für die Schweizer Männer ab, die allesamt vorzeitig ausscheiden.
  • Am Mittwoch bietet sich den Athletinnen und Athleten in Arosa im Team-Event die 2. Gelegenheit auf Weltcup-Punkte.

Ausgerechnet vor Heimpublikum durchbricht Fanny Smith die Phalanx der Saison-Dominatorin Sandra Näslund. Zum Sieg reicht es der Romande dennoch nicht. Im Final profitierte die Kanadierin Marielle Thompson von einem harten Zweikampf zwischen den beiden führenden Näslund und Smith, wobei sich Letztere spektakulär im Rennen hielt.

Smith verpasst Triumph knapp

Es war die Szene des Abends: Mit einem Ski bereits im Tiefschnee rettete sich Smith ins nächste Tor, nachdem sie von ihrer Erzrivalin vor einem Sprung arg bedrängt worden war. Für Näslund hingegen war der Final mit dieser Aktion entschieden. Die Schwedin (4.) steht damit nach 3 Siegen zum Auftakt erstmals in dieser Saison neben dem Podest. Den 3. Platz sicherte sich mit Zoe Chore die Landsfrau der Tagessiegerin.

Einen starken Auftritt zeigte auch Talina Gantenbein, die sich in einem hochdekorierten Halbfinal den beiden Favoritinnen Smith und Näslund nur knapp geschlagen geben musste. Auch im kleinen Final waren die Hundertstel nicht auf der Seite der 23-Jährigen, die im Photo-Finish der Kanadierin Courtney Hoffos unterlag. Mit Platz 6 darf Gantenbein aber zufrieden sein.

Schweizer Athleten scheitern früh

Bei den Männern ging der Sieg an David Mobärg. Der Schwede zeigte einen souveränen Wettkampf – gewann alle seine Heats – und holte sich Platz 1 vor dem Franzosen Terence Tchiknavorian und dem Kanadier Jared Schmidt. Für Mobärg war es der 2. Triumph auf der Strecke in Arosa.

Nach enttäuschendem Saisonauftakt mit Rang 43 und zwei 25. Plätzen schien Ryan Regez in Arosa endlich im Weltcup angekommen zu sein. Der Vorjahreszweite war in der Qualifikation der Schnellste und unterstrich damit seine Ambitionen auf dem Sprint-Kurs. Doch der letzte verbleibende Schweizer scheiterte im Viertelfinal, nachdem er in einem Zweikampf mit dem Italiener Simone Deromedis von der Ideallinie abgedrängt worden war.

Mit Alex Fiva, Joos Berry, Marc Bischofberger, Niki Lehikoinen und Romain Detraz mussten die anderen 5 Schweizer, welche die Qualifikation überstanden hatten, die Segel bereits im Achtelfinal streichen. Besonders schmerzhaft war das Out für Bischofberger, der nach einem Sturz von Schmerzen gekrümmt ins Ziel fuhr. Immerhin: Einigen von ihnen bietet sich bereits am Mittwochabend an gleicher Stelle beim Team-Event die Chance auf eine Reaktion, ehe der Skicross-Weltcup am Sonntag im italienischen Innichen gastiert.

SRF zwei, sportlive, 14.12.21, 20:10 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Müller  (1898YB)
    Meiner Meinung nach müsste Näslund gesperrt werden. Das war unglaublich gefährlich, wie sie da Fanny Smith einfach abgedrängt hat, obwohl diese auf gleiche Höhe fuhr. Dass da nichts schlimmeres passiert ist, vor allem bei Smith, ist ein riesen Glück. Man sieht richtig, wie geschockt sie im Ziel ist.
    1. Antwort von Philipp Spuhler  (PSp)
      Das ist völlig normal im Skicross, solche Zweikämpfe.
    2. Antwort von Aaron Teuscher  (Aaron Teuscher)
      Easy, das braucht der Zuschauer.
    3. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Sie wissen aber schon was Skicross ist oder? Da ist dock Körperkontakt an der Tagesordnung. Ausserdem gibt es eine Jury welche entscheidet ob es fair war oder nicht und nicht sie Herr Müller. Von einer Sperre kann da nicht die Rede sein; solche Zweikämpfe gehören zu diesem Sport!
    4. Antwort von Peter Müller  (1898YB)
      Es gibt aber auch Regeln. Du musst deinem gegner Platz lassen, wenn du gleich auf bist. Insbesondere bei Sprüngen kann ein solches Verhalten lebensgefährlich werden. Ich verlange ja nicht, dass Näslund Smith einfach vorbeilässt. Aber eben 1 Meter Platz zum Tor auf der linken Seite, oder einfach soviel Platz, dass beide ungehindert springen können, wäre ein Minimum.