Trauer bei Radsport-Ehrung

Die Mountainbiker Nino Schurter und Esther Süss sind als Schweizer Radsportler des Jahres ausgezeichnet worden. Die Ehrung wurde überschattet von einer Todesnachricht: Schurters Mechaniker Erwin Wildhaber ist tödlich verunglückt.

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Bildlegende: Nino Schurter. EQ Images

Wie erst am Mittwoch bekannt wurde, kam der 55-jährige Wildhaber am Montag auf einer Bergtour ums Leben. Wildhaber befand sich mit den beiden Mountainbike-Pionieren Thomas Frischknecht und Andi Seeli auf einer Wanderung und stürzte beim Abstieg vom Chöpfenberg, der sich an der Kantonsgrenze Schwyz/Glarus befindet, aus noch ungeklärten Gründen zu Tode. Seine beiden Begleiter konnten sich retten. Sie erlitten mittelschwere Verletzungen.

«Er hätte es so gewollt»

Trotz des tragischen Unfalls wurden die Swiss-Cycling-Awards vergeben. «Erwin hätte es so gewollt», sagte Thomas Peter, Chef Leistungssport beim Schweizer Radsportverband. Nino Schurter sagte nach seiner Ehrung: «Ich widme alle meine Preise und Resultate, die ich in diesem Jahr erreicht habe, meinem ehemaligen Mechaniker und Freund Erwin. Es ist gewaltig, was ich mit ihm erleben durfte.»