Daniela Ryf: Ein Sieg für die Geschichtsbücher

Für Daniela Ryf sind wahrlich aller guten Dinge drei! Die Solothurner Triathletin kürte sich im Bundesstaat Tennessee zum 3. Mal zur Weltmeisterin über die halbe Ironman-Distanz.

Daniela Ryf liegt jubeln auf dem Boden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Einmal mehr unbezwingbar Daniela Ryf zeigte eine weitere Machtdemonstration. Keystone

Nach ihren Triumphen in den Jahren 2014 und 2015 schlug Daniela Ryf einmal mehr zu. Sie siegte bei der diesjährigen Austragung der WM in Chattanooga (USA) überlegen.

Die Titelkämpfe im Ironman-Format 70,3 – mit 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen – finden seit 2006 statt. Dass eine Athletin 3 Titel erringen konnte, ist ein Novum.

Die 30-jährige Solothurnerin zeigte einmal mehr eine herausragende Gesamtleistung. Sie deklassierte die Konkurrenz vorab im Radfahren. Dort erkämpfte sie sich bis zum Wechsel auf die Laufstrecke über achteinhalb Minuten (!) Vorsprung auf eine neunköpfige Verfolgergruppe.

«Heiss auf die Revanche»

Im Vorjahr hatte sich Ryf in Australien noch mit dem 4. Rang begnügen müssen. Nun schlug die von Brett Sutton trainierte Triathletin entschlossen zurück. Die 30-Jährige fand schon im Vorfeld Gefallen an ihrer Rolle als Herausforderin: «Ich bin heiss auf diesen Wettkampf und freue mich darauf, diesmal nicht die Gejagte zu sein.»