Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Zusammenfassung Frauen-Rennen abspielen. Laufzeit 01:56 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 31.08.2019.
Inhalt

Triathlon in Lausanne Spirig bei Zaferes-Triumph in den Top 10

  • Katie Zaferes gewinnt den «Grand Final» im Triathlon in Lausanne und die Gesamtwertung.
  • Bei den Männern wird Vincent Luis Weltmeister, während Kristian Blummenfelt den Tagessieg holt.
  • Nicola Spirig als 10., Andrea Salvisberg mit Rang 14 und Adrien Briffod auf dem 15. Platz liefern gute Schweizer Ergebnisse.

Frauen: Spirig überzeugt, Zaferes dominiert

Am «Grand Final» der Triathleten in Lausanne setzte sich die Amerikanerin Katie Zaferes über die olympische Distanz durch und gewann als Erste der WM-Serie auch die WM-Goldmedaille.

Beste Schweizerin auf dem 10. Rang wurde nach 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen Nicola Spirig. Die 37-jährige Zürcherin leistete auf der anspruchsvollen Radstrecke einen enormen Effort und viel Führungsarbeit in der Verfolgergruppe. Sie kämpfte sich zwischenzeitlich bis auf den 6. Platz vor.

Im abschliessenden Laufen fiel Spirig, die vor viereinhalb Monaten zum dritten Mal Mutter geworden war, zunächst auf den 12. Rang zurück. Doch auf den letzten zwei Kilometern kämpfte sich die zähe Unterländerin doch noch in die Top Ten. Jolanda Annen gab bereits auf der Radstrecke auf. Julie Derron belegte Platz 27.

Männer: Blummenfelt Tages-, Luis Gesamtsieger

Bereits vor dem Wettbewerb war es so gut wie sicher, nach Lausanne ist es fix: Vincent Luis ist neuer Triathlon-Weltmeister. Der Franzose beendete den Wettbewerb im Waadtland auf dem 5. Platz, was zum Titel reichte. Der Tagessieg ging an den Norweger Kristian Blummenfelt.

Der Schweizer Andrea Salvisberg hielt lange mit der Spitze mit, fiel zum Schluss der Radstrecke aber zurück. Auf der Laufstrecke konnte er dann nicht zurückschlagen. Am Ende reichte es zu einem soliden 14. Platz.

Einen Platz dahinter klassierte sich ein weiterer Schweizer: Adrien Briffod. Die weiteren Schweizer Sylvain Fridelance und Max Studer belegten die Plätze 37 und 38.

Legende: Video Zusammenfassung Männer-Rennen abspielen. Laufzeit 01:12 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 31.08.2019.

Sendebezug: sportlive auf SRF zwei vom 31.08. um 14:15 Uhr.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Martin Gebauer  (Gebi)
    Schade, hat sich Spirig nicht für die Lang Distanz entschieden. Offenbar hatte sie nicht den Mut, sich Daniela Ryf zu stellen. An den Olympischen Spielen dürfte eine Top Ten-Platzierung möglich sein, mehr gibt es wohl nicht zu holen. Von Hinten kommt in der Schweiz auf der KD wenig. Das macht aber nichts, den dieses Format hat schon lange nichts mehr mit dem Ursprungsgedanken des Triathlons zu tun. Aus meiner Sicht ist der Olympiatitel deutlich weniger wert, als ein Erfolg in Kona.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Martin Gebauer: Soweit ich weiss, ist Nicola Spirig noch nicht so lange wieder bei Wettkämpfen dabei, nachdem sie erst vor kurzem wieder ein Kind zur Welt gebracht hat. Also, wenn sie von jetzt an ohne gesundheitliche Probleme bleibt, traue ich ihr für den olympischen Wettkampf mehr zu als einfach eine Top Ten-Platzierung. Ausserdem finde ich, es gilt ihren Entscheid für die Kurzentscheid zu respektieren. Sie leistet da Grossartiges, genauso wie Daniela Ryf auf der Langdistanz.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      @Hüppin: Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich ihren Entscheid nicht respektiere? Spirig weiss selber, dass sie im Schwimmen nicht mit den Besten mithalten kann und dass das Schwimmen auf der KD wichtiger als das Radfahren ist. Da Ryf und Spirig den selben Trainer haben und auch oft am selben Ort trainieren, weiss Spirig natürlich, dass sie gegen Daniela auf der LD wohl (noch) chancenlos wäre. Ein Duell in Kona wäre trotzdem etwas ganz Grosses gewesen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen