Zum Inhalt springen
Inhalt

Die Unihockey-WM in Prag Exoten, Favoriten und Schweizer Medaillenträume

Die Unihockey-Elite misst sich ab Samstag an der WM in Prag. Was Sie über Modus, Mannschaften und mehr wissen müssen.

Legende: Audio Vor der Unihockey-WM: Morgengespräch mit Sibylle Eberle abspielen. Laufzeit 03:10 Minuten.
03:10 min, aus Audio SRF 1 vom 28.11.2018.
  • Worum geht es?

Vom 1. bis 9. Dezember wird in Prag zum 12. Mal der Weltmeister im Unihockey auserkoren. Tschechien darf zum 3. Mal Gastgeber sein.

  • Wer sind die Favoriten?

Bei den bisherigen Austragungen gingen die 22 Gold- und Silbermedaillen in 20 Fällen an Schweden und Finnland. Die «Tre Kronor» sind mit 8 Titelgewinnen Rekordhalter, die letzte WM 2016 in Lettland wurde indes zur finnischen Beute.

  • Hat die Schweiz auch Medaillenchancen?

Für die Schweizer Equipe ist das vorgegebene Ziel definitiv Edelmetall. Vor 2 Jahren gab es die 6. Bronzemedaille, 1998 wurde man gar Vize-Weltmeister.

Legende: Video 2016 war die Schweiz gegen Schweden chancenlos abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 10.12.2016.
  • Welche Schweizer Spieler stehen im Fokus?

Der Schweizer Rekordtorschütze Matthias Hofbauer startet bereits in seine 10. WM. Einer von 7 Endrunden-Debütanten ist Jan Zaugg. Der Könizer stellte indes seine Skorerqualitäten mit 13 Toren und 7 Assists in der Qualifikation eindrücklich unter Beweis. Mit Manuel Maurer und Tim Braillard hat die Schweiz zudem 2 Weltklassespieler in ihren Reihen, die ihr Geld in der höchsten schwedischen Liga verdienen.

  • Gibt es auch «Exoten»?

Mit Teams wie Japan, Estland, Thailand oder Singapur nehmen auch Zwerge des Floorballs in Prag teil. Die Quali geschafft haben diese Teams vor allem unter dem Lead von schwedischen Doppelbürgern im Kader. So heissen die Stars etwa Victor Öberg (Estland) oder Alexander Rinefalk (Thailand).

  • Wer ist nicht dabei?

Keine Rolle spielt Unihockey in diversen flächenmässig grossen Ländern. Einige Beispiele: In ganz Russland gibt es nur 1000 lizenzierte Unihockey-Spieler. Frankreich verlor seine Quali-Partie gegen Schweden 1:43. Und China musste in den Partien gegen Australien, Thailand und Südkorea 77 Gegentreffer hinnehmen.

  • Wie funktioniert der Turniermodus?

Die besten 8 Nationen wurden in die Gruppen A und B verteilt. Die jeweiligen Gruppensieger und -zweiten dieser beiden Gruppen stehen direkt in den Viertelfinals. Die dritt- und viert-Platzierten spielen eine Playoff-Runde gegen die Sieger und Zweiten der schwächeren Gruppen C und D.

Gruppen Unihockey-WM 2018

Gruppe A
Gruppe B
Gruppe C
Gruppe D
SchweizFinnlandEstlandSlowakei
TschechienSchwedenAustralienKanada
LettlandDänemarkPolenJapan
DeutschlandNorwegenThailandSingapur
  • Kann ich das live mitverfolgen?

Natürlich, sämtliche Partien der Schweiz werden live in der SRF Sport App und auf SRF zwei gezeigt.

Die Spiele der Schweiz

Samstag, 1.12.2018, 12:00 Uhr
Schweiz - Lettland
Sonntag, 2.12.2018, 14:00 Uhr
Schweiz - Deutschland
Dienstag, 4.12.2018, 19:30 Uhr
Schweiz - Tschechien

Sendebezug: Radio SRF 1, Morgengespräch, 28.11.2018, 06:18 Uhr

12 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Leider zu 90% immer das gleiche Resultat. 1. Schweden 2. Finnland 3. Schweiz. Schade für diesen tollen Sport.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ralph Dietrich (Didi65)
    Merkwürdiger Modus... Alle Skandinavier in einer Gruppe??? Würde meinen da hat die Schweiz schon ein erstes mal Glück gehabt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Lukas Frey (Lukas Frey)
      Der Modus hat sich bewährt und auch die Gruppenphase etwas spannender gemacht. Bei der Auslosung sind die Mannschaften in 4 Stärketöpfe eingeteilt worden (SWE, FIN, TSCH, CH in Topf 1. DE, DM, NOW, LET in Topf 2). Die Töpfe 1 und 2 dann auf die Gruppen A und B aufgeteilt damit die stärkeren Nationen schon früher aufeinander treffen und knappe Spiele ermöglichen. Der nominelle Final bleibt Schweden gegen Finnland
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von jean-claude albert heusser (jeani)
      Nun gegen die Tschechen hatte die Schweiz in letzter Zeit auch ihre "Mühe" und Deutschland und Lettland sind keine Selbstläufer, die haben aufgeholt und die Schweiz eher "abgebaut"!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Peter Steiner (PSteiner)
      @R.D. Ich finde den Modus auch komisch. Für mich logischer wäre, wenn die Weltnr. 1-4 den Kopf einer dieser vier Gruppen bilden würde. Aber mit Tschechien hat die Schweiz auch einen sehr strarken Gegner, wie Schweden mit Finnland. Alle anderen Teams sind eigentlich Pflichtaufgaben (auch wenn DE immer besser wird). Die Gruppen C und D sind sportlich gesehen noch nicht annähernd auf dem Level der ersten vier.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Stefan Meister (Meisterstef)
      Auch im Unihockey werden die Gruppen ausgelost. Die Schweiz hätte von den Lostöpfen her gar nicht mit Schweden und Finnland zusammen in eine Gruppe kommen können.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von M. Keller (MK)
      @Didi65 - der Modus ist auf den ersten Blick schon etwas komisch. Nur wenn man dann bedenkt, dass somit vom ersten bis zum letzten Spiel Spannung vorhanden ist, finde ich den besser als z.B. der der Fussball-WM. Es kommen nach der Vorrunde alle 8 Top Teams weiter. Dazu haben vier sog. kleine Teams eine Chance, in den Viertelfinal vor zu stossen. Also Spannung pur.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Lukas Frey (Lukas Frey)
    Schön das alle Spiele der Schweiz übertragen werden, ich schätze die Unterstüzung dieses wunderbaren Sport wirklich! Die weiteren Spiele werde ich mir dann trotzdem noch auf Youtube anschauen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen