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Zusammenfassung Schweiz – Schweden
Aus Sport-Clip vom 10.12.2021.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 10 Sekunden.
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Halbfinal an der Unihockey-WM Schweizer Gold-Traum trotz starker Leistung geplatzt

  • Die Unihockey-Nati muss sich an der WM in Helsinki im Halbfinal Schweden mit 1:6 geschlagen geben.
  • Die Mannschaft von Trainer David Jansson wird für eine gute Leistung schlecht belohnt.
  • Im Spiel um die Bronzemedaille trifft die Schweiz auf Tschechien.

Am letzten Samstag waren die Schweizer Unihockeyanerinnen an der WM in Uppsala mit grossen Ambitionen in den Halbfinal gegen Topfavorit Schweden gegangen. Am Schluss folgte mit einer 1:14-Klatsche die Ernüchterung. Knapp eine Woche später wollten es die Schweizer Männer in Helsinki ebenfalls im WM-Halbfinal gegen die übermächtigen Schweden besser machen.

Und das Team von Trainer David Jansson zeigte gegen den achtfachen Weltmeister eine starke Leistung. In den ersten beiden Dritteln waren die Schweizer das bessere Team. Bis zur 44. Minute konnten sie auf die Sensation hoffen. Dann sorgten Kim Nilsson und Johan Samuelsson mit einem Doppelschlag innert 2 Minuten zum 4:1 für die Entscheidung.

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Schweden sorgt mit Doppelschlag für die Entscheidung
Aus Sport-Clip vom 10.12.2021.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 31 Sekunden.

Schweden profitiert von Schweizer Geschenk

Die Schweizer hatten es vor allem in der Startphase verpasst, der Partie eine andere Richtung zu geben. Der Aussenseiter fand gut ins Spiel und kam gleich zu mehreren Chancen. Entweder blieben diese aber ungenutzt oder der starke Schweden-Keeper Jonathan Edling konnte parieren.

In der 12. Minute machte die Schweiz dem favorisierten Gegner dann ein folgenschweres Geschenk. Nach einem Ballverlust wollte Michael Schiess in der Mitte klären, der Ball landete aber im eigenen Tor. Aus dem Nichts lagen die Schweden in Führung. Und sie nutzten die leichte Verunsicherung der Schweizer gnadenlos aus. Nur 42 Sekunden später erhöhte Tobias Gustafsson auf 2:0.

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Die Schweiz verhilft Schweden mit Eigentor zur Führung
Aus Sport-Clip vom 10.12.2021.
abspielen. Laufzeit 30 Sekunden.

Hoffnung dank Laely

Die Schweiz liess sich aber nicht beirren und kam durch ein sehenswertes Konter-Tor von Claudio Laely in der 25. Minute zum 1:2. In der Folge drückte die Unihockey-Nati auf den Ausgleich, konnte aber nicht reüssieren. Im letzten Abschnitt setzte sich dann doch noch die schwedische Klasse durch.

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Laely mit dem sehenswerten Anschlusstor
Aus Sport-Clip vom 10.12.2021.
abspielen. Laufzeit 49 Sekunden.

Während die Skandinavier nun im Final gegen Finnland um den Titel spielen, bleibt dem Jansson-Team noch die Chance auf die Bronzemedaille. Gegner am Samstag (13:20 Uhr live auf SRF info) ist Tschechien. In der Gruppenphase hatten sich die Schweizer mit 4:2 gegen die Tschechen durchgesetzt.

SRF zwei, sportlive, 10.12.21, 14:15 Uhr;

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Sportliche Niederlagen der Schweiz haben die Kontinuität eines schweizer Uhrwerks. Auf Euphorie folgt immer und ausnahmslos eine Enttäuschung.
    1. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Es gibt Leute, die einem nur noch leid tun können.
    2. Antwort von Reto Weber  (rwc18)
      Mit ihrer engstirnigen Grundhaltung und stetig negativen Kommentaren scheinen Sie mir der geborene Verlierer - denn nur „Loser“
      zeigen immer auf andere und wissen scheinbar immer alles besser ohne einen eigenen Leistungsnachweis erbringen zu können - Muppetshow in Perfektion
    3. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Ihr Schweiz- Bashing ist einfach nur noch krank und zum K......en.....
    4. Antwort von Aaron Teuscher  (Aaron Teuscher)
      Sie einfach kaum zum Aushalten. Ihnen täte ein wenig echte Freude im Leben gut.
      Der Hass und Neid den Sie immer über die Schweiz und ihre Menschen aller Couleur ausleeren ist zäh und ungeniessbar.
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Wie gehabt die Schweden sind und bleiben der Angstgegner im Schweizer Mannschafts Sport!
  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Gegen die Schweden haben die Schweizer meistens die Nr. 2 auf dem Rücken in fast allen Sportarten.
    Im Vorfeld redete man sogar vom WM Titel welch ein (Hochmut kommt vor dem Fall).
    1. Antwort von Michael Studer  (Mi_St)
      Beunruhigend, wenn eigene Gedanken nicht aus dem engen Floskelrahmen ausbrechen können.
    2. Antwort von Küsu Schreiber  (Küsu Schreiber)
      @ Stadler: Indem Sie Ihren Kommentar wiederholen (s. 16:50h), wird er nicht besser! Die Schweiz hätte nach zwei Dritteln gut und gerne führen können. Ich weiss, davon kann man sich nichts kaufen. Aber Zielsetzungen müssen ambitioniert sein. Mit Hochmut hat das nun wirklich nichts zu tun. Zielsetzungen müssen ambitioniert sein.
    3. Antwort von Reto Weber  (rwc18)
      Null Ahnung von Leistungssport - wenn man in der Weltrangliste unter den Top 3 ist, kann man getrost mit dem Ziel Weltmeister an eine WM! wenn man dann dieses Ziel nicht erreicht hat dies gar nichts mit Hochmut zu tun, sondern ist leistungsorientiertes Denken!
      Diese stetig negativ schweizerische Einstellung im Sport regt mich dermassen auf… man soll sich hohe Ziele setzen mit dem Risiko zu scheitern - sonst kann man gleich zu Hause bleiben…
    4. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Henchler der zweite!