Zum Inhalt springen

Header

Video
Andy Hug verstirbt im Alter von 35 Jahren an Leukämie
Aus Sport-Clip vom 24.08.2020.
abspielen
Inhalt

Vor 20 Jahren starb K-1-Held Hugs letzter Kampf gegen einen unbesiegbaren Gegner

Andy Hug war der vielleicht grösste Schweizer Kampfsportler überhaupt. Am 24. August 2000 verstarb er mit nur 35 Jahren.

Er füllte in der Schweiz locker das Hallenstadion. Er war in seiner Wahlheimat Japan Mega- und Manga-Star zugleich. Er lehrte im Ring seinen Gegnern mit dem «Andy-Kick» das Fürchten und schickte sie gleich reihenweise auf die Bretter. Andy Hug war in den 1990er-Jahren ein Phänomen.

Aufgewachsen in einfachen Verhältnissen in Wohlen schaffte es Hug mit eiserner Disziplin vom unbekannten Metzger zum umjubelten K-1-Champion. Den Höhepunkt seiner Karriere erlebte der gebürtige Stadtzürcher 1996, als er das «K-1 World Grand Prix Finale» in Yokohama für sich entschied. Neben seinen Meriten im K-1 war Hug auch im Karate und Thaiboxen ein Meister seines Fachs.

Bild von Andy Hug.
Legende: Trauerfeiern in Tokio und Zürich Der frühe Tod von Andy Hug bestürzte vor allem die Menschen in Japan und der Schweiz. Keystone

Sendehinweis

Box aufklappenBox zuklappen

SRF zeigt am Montagabend aus Anlass des 20-jährigen Todestages von Andy Hug nochmals den Dokumentarfilm «Andy Hug – Vom Rocky zum Samurai». Autor dieses Films ist Fritz Muri. Ausgestrahlt wird er um 22:55 Uhr auf SRF 1.

Ein kurzer, ungleicher Kampf

Am 17. August 2000 wandte sich Hug mit einem Schreiben an seine Fans. Der Schweizer Kämpfer war im Alter von nicht einmal 36 Jahren an Leukämie erkrankt. Hug schrieb:

Diese Krankheit ist der schwerste Gegner. Aber ich werde siegen.

Doch der grosse Champion sollte nicht recht behalten. Für einmal stand er einem unbezwingbaren Gegner gegenüber. Lediglich 6 Tage nach seinem Gang an die Öffentlichkeit fiel Hug ins Koma. Einen Tag später, am 24. August 2000, erlag der «Samurai mit den blauen Augen» seinem Krebsleiden.

Andy Hug führt den Andy-Kick aus.
Legende: Sein Markenzeichen Beim sogenannten «Andy-Kick» schwang Hug seinen Fuss über die Schulter oder gar den Kopf seines Gegners. Keystone

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Nun im Fall von Andy Hug müsste man auch über die Ärztliche Behandlung sprechen und dem Umgang mit der eigenen Gesundheit. Blut und wieviel Cortison in welchen Abstönden noch vertretbar sind. Krebs ist zwar nicht immer Heilbar, aber die Ursachen könnte schon besser erkannt und benannt werden. Es ist ein Entgiftungsproblem nebst vielem anderen. Die Entsorgung des Abfalls, so simpel das klingt, der Rhythmus der Entsorgung und Entgiftung. Koma heisst Ruhe, ich brauche Ruhe zum Heilen.
  • Kommentar von Nicola Harrison  (Nicola Harrison)
    Krebs ist niemals "unbesiegbar" - die Symptombekämpfung ist das Übel; Krebs ist eine Massnahme des Körpers, um sich vor der Übersäuerung zu schützen!
    1. Antwort von Diego De Ribero  (TheDarkKnight)
      Manchmal fehlen mir die Worte...
    2. Antwort von Andreas Panos  (acnp77)
      @SRF
      Solange ich eure "Netiquette" einhalte, darf ich hier grenzenlos dumme und destruktive Kommentare veröffentlichen? Hab ich das so richtig verstanden?

      RIP Andy
    3. Antwort von rene merlo  (1802)
      Hallo Nicola, auch wenn viele Deinen Text ablehnten, hast Du Deinen publizierten Kommentar m.E. nicht vollständig nieder geschrieben. Es fehlen in Deiner Einschätzung Fakten oder aber (nur) Dir bekannte Errungenschaften. Gerne würde ich Deine Einschätzung samt Möglichkeiten eines Genesungsweges weiter lesen. Danke.
    4. Antwort von Delmar Lose  (DeLo)
      @Andreas, nein dem ist leider nicht so. Die Regel wurde zwar so aufgestellt aber es wird oft nach gut dünken zensuriert!

      @ Nicola, eigentlich bin ich mit der Ausage einverstanden, nur das wort "niemals" ist ein wnig überspannt! Die meisten Menschen glauben aber das dies blödsinn ist und vertrauen blind der Pharma und ihren Doktoren.
      In den meisten Fällen wäre aber eine Genehsung möglich wen man den Körper entgifted und sein leben umstellt.
  • Kommentar von Andy Huber  (Andy Huber)
    Ich wünsche mir eine solche Doku über einen der grössten Musiker und Actor der Schweiz. Leider auch viel zu früh von uns gegangen, Martin Schenkel...