Mit acht Medaillen haben die Schweizer Männer an den Olympischen Spielen in Norditalien mehr als die Hälfte aller möglichen Auszeichnungen gewonnen. Eine derart dominante Vorstellung einer Nation in einer Geschlechterkategorie gab es zuletzt 2006 in Turin, als die österreichischen Männer ebenfalls acht Medaillen in fünf Disziplinen holten.
Frauen in Cortina noch ohne Edelmetall
Aus Schweizer Sicht bedeutet diese Ausbeute zumindest in absoluten Zahlen einen Rekord. Zuvor hatten die Frauen 1988 (Calgary) und 2022 (Peking) jeweils sieben Medaillen gewonnen. Die Männer hingegen waren in den 20 Austragungen mit alpiner Beteiligung zuvor nie über vier Medaillen hinausgekommen.
Für die Männer sind die Olympischen Spiele 2026 in Bormio somit besonders erfolgreich verlaufen. Die Schweizer Frauen hingegen stehen nach vier von fünf Entscheidungen noch ohne Medaille da. Am Mittwoch bietet sich ihnen im Slalom in Cortina die letzte Gelegenheit, dies zu ändern.