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Am Tag nach dem Bronze-Coup Trainer Muller bestätigt Abgang: «Zeit für eine neue Stimme»

Colin Muller, Trainer der Eishockey-Nati der Frauen, gibt am Tag nach dem Bronze-Gewinn bekannt, dass er definitiv aufhören wird.

Am Donnerstagabend sorgte die Eishockey-Nati mit dem Gewinn der Bronzemedaille in Mailand für einen Schweizer Erfolgsmoment. Dabei wie gewohnt an der Bande: Trainer Colin Muller. Bereits am Abend deutete er an, dass er seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern würde. Einen Tag später bestätigte er nun, dass das Spiel um Rang 3 an den Olympischen Spielen definitiv sein letztes als Nati-Coach gewesen ist.

«Wir haben in den letzten sechs Jahren sehr viel erreicht. Jetzt ist Zeit für etwas Neues», sagte der Kanadier im SRF-Interview. Die Spielerinnen hätten ihn jetzt genug gehört: «Eine neue Stimme ist keine schlechte Idee.» Auf dem Höhepunkt tritt Muller damit ab.

Medaillenzeremonie als Highlight

Der 62-Jährige blickte am Freitag auch noch einmal auf den vergangenen Abend zurück: «Ich hatte einfach Freude, dass die Frauen festen und die Medaille geniessen konnten. Sie haben bis in die Nacht gesungen und getanzt.»

Richtig emotional war für ihn die Medaillenzeremonie, die nach dem grossen Final zwischen den Siegerinnen aus den USA und Kanada stattfand: «Für mich war das das beste Erlebnis, das ich je hatte.» Mit grosser Freude habe er beobachtet, wie die Schweizerinnen ihre Medaillen abgeholt haben. «Als die Spielerinnen aufs Eis gekommen sind und man die Fahnen gesehen hat – da erkennt man, was man erreicht hat», so Muller.

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SRF zwei, sportlive, 19.02.2026, 14:30 Uhr ; 

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