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Biathlon: Verfolgung Frauen Vittozzi lässt Italien jubeln – Schweizerinnen verpassen Top 20

  • Ausgelassene Stimmung in Antholz: Die Italienerin Lisa Vittozzi gewinnt die Verfolgung der Frauen – und sichert so ihrer Nation das allererste Biathlon-Gold bei Olympia.
  • Sprint-Siegerin Maren Kirkeeide (NOR) holt vor Suvi Minkkinen (FIN) Silber.
  • Die Schweizerinnen verpassen die Top 20.

Vor dem vierten Schiessen sah es in Antholz nach der nächsten Goldmedaille für Sprint-Siegerin Maren Kirkeeide aus. Die Norwegerin stellte sich auf Bahn 1 zum letzten Stehendschiessen hin. Doch Kirkeeide zeigte Nerven, verfehlte zwei Scheiben und musste zwei Strafrunden drehen.

Dies nutzte Lisa Vittozzi gnadenlos aus: Die 31-Jährige räumte auch die Scheiben Nummern 16 bis 20 an diesem Nachmittag ab und übernahm deutlich die Führung. Diese verwaltete Vittozzi bis ins Ziel souverän und errang so erstmals Olympiagold. Noch nie zuvor hatten die «Azzurri» (weder bei den Männern noch bei den Frauen) an Winterspielen im Biathlon einen Olympiasieg bejubeln dürfen.

In der Mixed-Staffel hatte sich Vittozzi zuvor schon über Silber freuen können. Hinter der Italienerin fing Kirkeeide auf der Schlussrunde immerhin noch Suvi Minkkinen ab und sicherte sich Silber.

Beste Schweizerin auf Rang 24

Vom Schweizer Quartett hatte Lea Meier die beste Ausgangslage. Die Sprint-13. verfehlte indes bereits bei den beiden Liegendschiessen total drei Scheiben und fiel aus den Top 20. Im Ziel resultierte für sie Platz 24. Damit war sie drei Positionen besser klassiert als Amy Baserga, die sich drei Fehler leistete. Aita Gasparin und Lena Häcki-Gross verpassten wie schon im Sprint die Top 40. Damit steht auch fest, dass im Massenstartrennen vom Samstag Meier und Baserga die Schweiz vertreten werden.

SRF zwei, sportlive, 15.2.26, 14:45 Uhr ; 

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