- Martin Ponsiluoma (SWE) gewinnt die Verfolgung über 12,5 km in Antholz und wird mit 30 Jahren erstmals Olympiasieger.
- Sturla Holm Lägreid (NOR) holt dank Silber seine 3. Medaille bei Milano Cortina 2026, Bronze geht an Émilien Jacquelin (FRA).
- Die Schweizer Sebastian Stalder (26.), Niklas Hartweg (27.) und Joscha Burkhalter (33.) können nicht über sich hinauswachsen.
Bis vor dem 4. und letzten Schiessen hatte Émilien Jacquelin schon fast wie der sichere Olympiasieger in der 12,5-km-Verfolgung ausgesehen. Der 30-jährige Franzose überzeugte sowohl liegend im 2. als auch stehend im 3. Schiessen mit 5 sehr schnellen und perfekten Treffern. Damit erarbeitete er sich einen eigentlich komfortablen Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Martin Ponsiluoma aus Schweden.
Doch es sollte anders kommen: Jacquelin unterliefen im letzten Stehendschiessen zwei verhängnisvolle Fehler. Ponsiluoma konnte sich derweil 5 Treffer notieren lassen und übernahm so die Spitze. Der 30-Jährige, der die Verfolgung als 7. in Angriff genommen hatte, liess sich nicht mehr einholen und lief sensationell zu seiner ersten olympischen Goldmedaille.
Jacquelin muss auch noch Lägreid ziehen lassen
Jacquelin konnte sich zumindest noch mit Olympiabronze trösten. Nachdem er im Sprint die Medaille als 4. nur hauchdünn verpasst hatte, nahm sich der Mann aus Grenoble für die Verfolgung viel vor.
Weil Sturla Holm Lägreid im letzten Schiessen ebenfalls fehlerfrei blieb, schnappte er Jacquelin noch die Silbermedaille weg. Für den Norweger war es nach Bronze im Einzelrennen und im Sprint die dritte Medaille bei Milano Cortina 2026.
Schweizer fallen zurück
Die 3 Schweizer Athleten mussten insbesondere aufgrund mehrerer Schiessfehler zahlreiche Konkurrenten vorbeiziehen lassen. Joscha Burkhalter (4 Schiessfehler) fiel von Startplatz 14 auf 33 zurück. Der gleich nach ihm losgelaufene Sebastian Stalder (2 Schiessfehler) musste mit Schlussrang 26 vorliebnehmen. Und Niklas Hartweg (5 Schiessfehler), der die Verfolgung als 17. in Angriff genommen hatte, wurde 27.