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Eiskunstlauf: Frauen Schweizer Duo geschlagen – Liu krönt Comeback mit Olympiagold

  • Die beiden Schweizerinnen Livia Kaiser (21.) und Kimmy Repond (23.) beenden den olympischen Eiskunstlauf-Wettkampf in Mailand auf den hinteren Positionen.
  • Beide Olympia-Debütantinnen können fehlende Wettkampf-Praxis nicht kaschieren.
  • Gold geht an die US-Amerikanerin Alysa Liu.

Schon nach dem Kurzprogramm am Dienstag war klar gewesen, dass die beiden Schweizer Eiskunstläuferinnen Kimmy Repond und Livia Kaiser – zum ersten Mal seit Olympia 1984 in Sarajevo waren 2 Schweizerinnen im Einzel am Start – keine Rolle bei der Vergabe der vorderen Positionen würden spielen können. Kaiser vermochte sich mit einer soliden Kür immerhin noch um zwei Ränge zu verbessern und beendete den Wettkampf auf Rang 21.

Den umgekehrten Weg ging Repond. Mit Schmerzen in ihrem linken Absprung-Fuss verpatzte die Baslerin drei ihrer vier ersten Sprünge und erhielt dafür nur 100,34 Punkte. Nur eine Konkurrentin wurde noch tiefer bewertet.

Beide Schweizerinnen hatten keine einfache Vorbereitung auf ihre ersten Olympischen Spiele. Repond schlug sich lange mit Fussproblemen herum und gab erst an der EM in Sheffield im Januar nach achtmonatiger Verletzungspause ihr Comeback, Olympia war erst der zweite Wettkampf der Saison. Kaiser erlitt vor einem Jahr bei einem Trainingsunfall eine Schnittverletzung an der Wade und kämpfte lange mit den Folgen.

Liu überholt zwei Konkurrentinnen

Spannung bot sich im Kampf um Gold. Die ersten drei – die Japanerinnen Ami Nakai und Kaori Sakamoto sowie die US-Amerikanerin Alysa Liu – waren nach dem Kurzprogramm nur durch 2,12 Punkte getrennt. Gold sicherte sich dank der besten Kür und einer neuen persönlichen Bestleistung Liu. Silber holte sich Sakamoto, Bronze ging an die erst 17-jährige Nakai.

Liu galt schon früh als Wunderkind und stand als 13-Jährige als jüngste Läuferin den dreifachen Axel. Vor vier Jahren trat sie eigentlich vom Spitzensport zurück, weil sie keine Freude mehr darin verspürte. Im Winter 2024/25 kehrte sie in den Profisport zurück und wurde sogleich Weltmeisterin. Bereits mit dem Team hatte die mittlerweile 20-Jährige in diesem Jahr Olympiagold gewonnen.

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SRF zwei, Sportlive, 19.02.2026, 19:00 Uhr ; 

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