Für Jasmine Flury haben die Olympischen Spiele unschön geendet. Die 32-jährige Bündnerin erlitt in der Abfahrt der Team-Kombination am Dienstag im Tofanaschuss einen Schlag auf das linke Knie. Genauere Abklärungen in Zürich haben nun einen Teilriss des Innenbandes sowie eine Knochenprellung am Schienbeinkopf ergeben.
Eine Operation ist nicht nötig. Bei optimalem Heilungsverlauf scheint es möglich, dass Flury in dieser Saison noch einmal ins Renngeschehen eingreifen kann. Nach Olympia stehen ab 27. Februar in Soldeu und Val di Fassa 2 Speed-Wochenenden an. Das Weltcup-Finale findet ab 21. März in Lillehammer statt.
Schwierige Rückkehr
Flury ist in diesem Winter nach einer langen Verletzungspause in den Weltcup zurückgekehrt. In ihrem zweiten Rennen in St. Moritz gelang ihr mit Rang 11 das bisher beste Resultat in diesem Winter. In der Olympia-Abfahrt hatte sie letzten Sonntag Platz 18 belegt. In der Team-Kombi fuhr sie zusammen mit Wendy Holdener auf Rang 6.