- An den Olympischen Spielen kommt es in Livigno wetterbedingt zu Verschiebungen. Betroffen sind die Aerials-Qualifikation sowie der Slopestyle-Final der Snowboarderinnen.
- Im Eisschnelllauf der Männer setzt sich Gastgeber Italien in der Verfolgung durch.
- In der Nordischen Kombination holt Jens Luraas Oftebro seine zweite Goldmedaille.
Allgemein: Schneefall sorgt für Verschiebungen
An den Olympischen Spielen Milano Cortina 2026 haben aufgrund des Wetters erstmals Wettkämpfe vertagt werden müssen. So konnten am Dienstag die Qualifikationen im Aerials mit Lina Kozomara, Noé Roth und Pirmin Werner nicht durchgeführt werden. Diese werden nun am Mittwoch um 10:00 Uhr (Frauen, Finals ab 13:00 Uhr) respektive am Donnerstag um 11:00 Uhr (Männer, Finals ab 14:00 Uhr) nachgeholt. Der Slopestyle-Final der Snowboarderinnen wurde auf Mittwoch (ab 14:25 Uhr) neu angesetzt. Auch sie konnten ihren Wettkampf aufgrund ergiebiger Schneefälle und schlechter Sichtverhältnisse am Dienstagnachmittag nicht in Angriff nehmen.
Eisschnelllauf: Italien mit dritter Goldmedaille
Gastgeber Italien hat im Eisschnelllauf den nächsten Vollerfolg gefeiert. In der Verfolgung der Männer sorgten Davide Ghiotto, Andrea Giovannini und Michele Malfatti in Mailand für die bereits dritte Goldmedaille des italienischen Eisschnelllauf-Teams. Die anderen beiden hatte Francesca Lollobrigida geholt. Im Final setzte sich das Trio mit viereinhalb Sekunden Vorsprung gegen die USA durch. Bronze schnappte sich China. Nur gerade 9 Hundertstel entschieden in einem ultraknappen B-Final gegen die Niederlande und für die Asiaten. Bei den Frauen ging die Goldmedaille ans kanadische Team mit Ivanie Blondin, Valérie Maltais und Isabelle Weidemann. Das Nachsehen hatten die Niederländerinnen, die sich mit Silber begnügen mussten. Bronze sicherte sich Japan.
Nordische Kombination: Oftebro doppelt nach
Jens Luraas Oftebro hat im Val di Fiemme seine zweite Goldmedaille eingeheimst. Der Norweger hatte bereits den Wettkampf auf der Normalschanze mit anschliessendem 10-km-Langlauf gewonnen, nun doppelte er auf der Grossschanze nach. Nach dem Skispringen hatte Oftebro Zwischenrang 9 belegt und startete mit einem Handicap von 44 Sekunden in die Loipe. Am Ende distanzierte er den Österreicher Johannes Lamparter, der von der Normalschanze Silber gewonnen hatte, um knapp 6 Sekunden. Bronze ging mit Ilkka Herola an einen Finnen.