- Überraschung im Moguls-Wettkampf: Aussenseiter Woods siegt, Topfavorit Kingsbury holt «nur» Silber.
- Im Eisschnelllauf sichert sich Francesca Lollobrigida auch über 5000 m Gold.
Moguls: Woods macht sich hauchdünn zum Olympiasieger
Der Australier Cooper Woods hat dem kanadischen Topfavoriten Mikaël Kingsbury das sicher geglaubte Olympiagold im Moguls noch aus den Händen gerissen. Aussenseiter Woods, der noch nie einen Weltcup gewonnen hat, kam in Livigno im letzten aller Finalläufe wie der 9-fache Weltmeister Kingsbury auf 83,71 Punkte. Weil der Herausforderer aber die besseren Schwünge (Turns) zeigte und dort auf einen höheren Wert kam (48,4 zu 47,7), erhielt er Gold. Dem 9-fachen Weltmeister blieb nur noch, wütend seine Silber-Ski in den Schnee zu werfen. Hinter Kingsbury gewann Weltmeister Ikuma Horishima aus Japan (83,44 Punkte) Bronze.
Eisschnelllauf: Gold erneut nach Italien
Wie schon über 3000 m geht auch über 5000 m Gold an das Gastgeberland. Francesca Lollobrigida hielt die Konkurrenz in Mailand knapp in Schach. Die 35-Jährige war 0,1 Sekunden schneller als Merel Conijn (NED), Ragne Wiklund (NOR) holte sich mit 0,17 Sekunden Rückstand Bronze. Nach Silber und Bronze in Peking ist es für Lollobrigida bereits die vierte Olympia-Medaille.
Rodeln: Deutschland gewinnt erwartungsgemäss
Die deutschen Rodler haben bei den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo die Goldmedaille in der Teamstaffel gewonnen. Die Einsitzer-Olympiasieger Max Langenhan und Julia Taubitz rasten gemeinsam mit den Doppelsitzern Tobias Wendl und Tobias Arlt sowie Dajana Eitberger und Magdalena Matschina vor Österreich und Italien zum Sieg. Für das deutsche Rodel-Team war es zum Abschluss der Wettkämpfe in Norditalien das dritte Gold und die fünfte Medaille.