«Ich finde den Skiathlon das coolste Rennen. Man muss beide Disziplinen im Griff haben und es gibt trotz grösserer Distanz am Ende meist noch einen Sprint», freut sich Nadja Kälin auf das Rennen vom Samstag über 20 Kilometer.
Die 24-jährige Bündnerin lief vor 4 Jahren in Peking als beste Schweizerin im Skiathlon auf Rang 21. Letztes Jahr setzte sie an der WM in Trondheim noch einen drauf. Mit Rang 6 klassierte sich Kälin in ihrem Lieblingsrennen so weit vorne wie noch nie im Weltcup.
Viele Olympia-Neulinge
Während Teamleaderin Nadine Fähndrich auf einen Start verzichtet, kommt Anja Weber – sowie Fabienne Alder und Marina Kälin – am Samstag zu ihrer Olympia-Premiere: «Die Aufregung ist sicher grösser als im Weltcup, aber am Ende ist es ein normales Rennen.» Im Moment feilen die Schweizerinnen insbesondere noch an einem möglichst schnellen Skiwechsel bei Rennhälfte.
Bei den Männern steht der Skiathlon am Sonntag an. Für die Schweiz starten Beda Klee und Nicola Wigger, die beide ebenfalls zu ihrer Feuertaufe auf olympischer Bühne kommen.