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«Medaille sehr realistisch» Eisschnellläufer Wenger will endlich auf das Olympia-Podest

Livio Wenger gehört im Massenstartrennen der Eisschnellläufer zu den Medaillenkandidaten.

Am nächsten dran war Livio Wenger bei seiner Olympia-Premiere 2018, als der Luzerner auf Rang 4 lief. Vier Jahre später resultierte Rang 7. Bei Milano Cortina 2026 soll es am Samstag für den 33-jährigen Routinier nun klappen mit der olympischen Medaille im Massenstart.

«Die Form ist perfekt», sagt Wenger. Zwar sei er zum Anfang der Saison von einer Rückenverletzung zurückgeworfen worden, doch diese Beschwerden habe er «inzwischen im Griff».

Aus seinen Ambitionen macht der WM-Bronzegewinner von 2024 keinen Hehl. «Die Spiele sind dann gut verlaufen, wenn ich eine Medaille habe», sagt Wenger. «Es ist mein absolutes Ziel und ich werde alles daransetzen.» Wenger bezeichnet die Chance auf Edelmetall als «mehr als nur realistisch».

Über 1500 m ein gutes Gefühl holen

Bevor Wenger am Samstag im Massenstart über 16 Runden nach den Medaillen greift, tritt der Schweizer am Donnerstag über 1500 m an. Dieses Rennen bestreitet er indes hauptsächlich als wettkampfmässiges Training, um sich mit der Bahn in Mailand besser vertraut zu machen. Abgerechnet wird erst zwei Tage später.

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