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Nati in den Playoffs siegreich Dank starkem Startdrittel: Die Schweiz steht im Viertelfinal

  • Die Schweiz setzt sich im olympischen Eishockey-Turnier in den Viertelfinal-Playoffs gegen Italien 3:0 durch.
  • Die Nati startet optimal, lässt daraufhin nach, kann sich zum Schluss aber wieder steigern.
  • Im Viertelfinal trifft die Schweiz am Mittwoch um 18:10 Uhr auf Finnland.

Die Schweizer Nati hat in den Viertelfinal-Playoffs die Pflicht erfüllt und in der Milano Rho Arena Olympia-Gastgeber Italien mit 3:0 besiegt. Damit spielt die Mannschaft von Trainer Patrick Fischer am Mittwoch gegen Finnland um den Einzug in die Medaillen-Spiele.

Gute Kunde gab es aus dem Schweizer Lager schon vor dem ersten Bully-Einwurf: Andrea Glauser, der das letzte Gruppenspiel verletzt verpasst hatte, konnte wieder mittun. Coach Fischer forcierte den Freiburg-Verteidiger zwar nicht, liess ihn aber wichtige Spielminuten sammeln. Im Tor stand wieder Leonardo Genoni, als dessen Backup durfte sich Reto Berra umziehen.

Nach starkem Start nachgelassen

Die Nati erwischte einen optimalen Start in die Partie und ging bereits nach 79 Sekunden durch Philipp Kurashev in Führung. Die Schweizer dominierten das Startdrittel nach Belieben (18:2 Schüsse) und erhöhten im Powerplay durch Captain Roman Josi auf 2:0 (11.). Mit mehr Kaltblütigkeit vor dem Tor hätte es nach 20 Minuten gut und gerne 4:0 oder 5:0 heissen können.

Im gleichen Stil ging es nicht weiter. Wie schon im Auftaktspiel gegen Frankreich liess die Nati im Mitteldrittel nach und Italien, der 18. der Weltrangliste, kam besser ins Spiel. Genoni, der beim 2. Turnier-Shutout 20 Paraden zeigte, musste ein paar Mal eingreifen und den Anschlusstreffer verhindern. Chancen auf das 3:0 boten sich der Nati gleichwohl zuhauf, doch Italien-Keeper Damian Clara lief nun zur Höchstform auf und liess die Schweizer verzweifeln.

Hischier macht alles klar – Clara mit 48 Saves

Es brauchte im Schlussdrittel das 4. Schweizer Powerplay, bis endlich das vorentscheidende 3:0 fiel. Nach einer schönen Kombination über Timo Meier und Damien Riat kam die Scheibe im Slot zu Nico Hischier, der den Puck ohne Mühe versenkte (46.). Für einmal war auch Clara (48 Paraden) machtlos.

Nach dem 1. Olympia-Tor von Hischier, der bereits beim 1:0 und 2:0 seinen Stock im Spiel gehabt hatte, verpasste der amtierende Vize-Weltmeister das mögliche 4:0 mehrfach. Die Chancenauswertung blieb das grosse Manko in diesem Spiel. Gegen Finnland muss sich die Fischer-Equipe kaltblütiger präsentieren, denn gegen den Olympiasieger von 2022 werden die Möglichkeiten weit weniger zahlreich sein.

So geht es weiter

Der Schweiz bleibt nicht viel Zeit zur Erholung. Bereits am frühen Mittwochabend trifft die Fischer-Equipe im Viertelfinal – erneut in der Milano Rho Arena – auf die ausgeruhten Finnen (ab 18:10 Uhr live auf SRF zwei). Die Suomi-Equipe bestritt ihre letzte Partie am Samstag beim lockeren 11:0-Kantersieg gegen Italien.

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SRF zwei, sportlive, 17.2.26, 12:10 Uhr ; 

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