Die Rennen beim Ski Mountaineering finden auf der Stelvio in Bormio statt. Drei Wettkämpfe stehen auf dem Programm: Männer-Sprint, Frauen-Sprint und die Mixed-Staffel.
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Bild 1 von 6. Zuerst geht's aufwärts. Mit Fellen unter den Ski kämpfen sich die Mountaineer-Cracks den Hang hinauf. Bildquelle: IMAGO ABACAPRESS.
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Bild 2 von 6. Die erste Wechselzone. Hier werden die Ski abgeschnallt und für die Tragepassage am Rucksack fixiert. Bildquelle: IMAGO / ABACAPRESS.
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Bild 3 von 6. Die Tragepassage. Zu Fuss geht es steil weiter – die Ski sind geschultert, die Stöcke bleiben im Einsatz. Bildquelle: IMAGO / IPA Sport.
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Bild 4 von 6. Zurück auf den Ski. Nach dem Tragen werden die Ski wieder angeschnallt – und der letzte Aufstieg beginnt. Bildquelle: IMAGO / IPA Sport.
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Bild 5 von 6. Weg mit den Fellen. In der dritten Wechselzone werden die Felle abgezogen und verstaut. Bildquelle: IMAGO / IPA Sport.
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Bild 6 von 6. Und dann geht's in die Abfahrt. In der Abfahrt ins Ziel ist höchste Konzentration gefordert – mit garantiert brennenden Oberschenkeln. Bildquelle: IMAGO / IPA Sport.
Spektakel versprechen vor allem die Sprints, bei denen die Heats über rund 70 Höhenmeter jeweils nur wenige Minuten dauern. Zuerst geht's mit Fellen unter den Ski bergauf. Dann folgt eine Tragepassage, ehe der letzte Anstieg wieder mit Ski ansteht. Oben angekommen werden die Felle abgezogen und eine Abfahrt führt ins Ziel. Die Geschwindigkeit bei den Wechseln ist das A und O.
Die Staffel ist eine Erweiterung des Sprints, wobei Athletin und Athlet im Team antreten und eine Strecke mit 140 bis 180 Höhenmetern 2-mal absolvieren. Der Wettkampf dauert zwischen 40 und 45 Minuten.
Gute Schweizer Medaillenchancen
Die Sportart hat ihre Wurzeln im militärischen Patrouillenlauf. Für die Premiere hat Swiss Olympic 4 Athletinnen und Athleten selektioniert: Marianne Fatton, Caroline Ulrich, Jon Kistler und Arno Lietha. Fatton wurde 2025 Sprint-Weltmeisterin, Kistler holte WM-Bronze.