Michael Vogt mit seinem Anschieber Amadou Ndiaye brachte zwei solide, wenn auch nicht überragende Läufe hinunter. Zweimal 7. Laufzeit ergab auch im Total den 7. Zwischenrang. Auf den Bronzerang fehlen nur 35 Hundertstel – weil der normalerweise ausser Reichweite fahrende Adam Ammour (GER) seinen 2. Durchgang verpatzte.
«Wir haben noch Verbesserungspotenzial, können das anschauen und morgen angreifen», meinte Vogt. Wichtig sei die Kurve 4. «Wenn man dort gerade durchkommt, passt es super.» Er werde bis Dienstagabend, wenn die Läufe 3 und 4 stattfinden, auch die Läufe der Konkurrenz anschauen und sprach insbesondere den 2. Durchgang des Rumänen Mihai Cristian Tentea an. Dieser fuhr die drittbeste Laufzeit und überholte damit den Schweizer.
Deutschland auf Plätzen 1 bis 3
Deutlich in Front liegt der Deutsche Johannes Lochner. Der Weltmeister fuhr zweimal Laufbestzeit, darunter überragenden neuen Bahnrekord in Durchgang 1 (54,68 Sekunden). Francesco Friedrich im dritten deutschen Schlitten liegt auf Rang 2, schon acht Zehntel hinter Lochner, aber 44 Hundertstel vor Ammour.
Die beiden anderen Schweizer Teams, Timo Rohner/Tim Annen und Cédric Follador/Luca Rolli verloren über zwei Sekunden auf die Spitze und belegen die Plätze 14 und 16. Follador, beim Weltcup in Altenberg immerhin 7., handelte sich den Grossteil seines Handicaps (1,49 Sekunden) schon im 1. Lauf ein, ehe ihm eine Steigerung gelang.