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Olympia: Eishockey Frauen Der Schweiz winkt gegen Finnland die doppelte Revanche

Im Viertelfinal des olympischen Eishockey-Turniers treffen die Schweizerinnen am Samstagabend auf Finnland.

Zwei Eishockeyspieler im Spiel um den Puck.
Legende: Treffen erneut aufeinander Die Schweiz und Finnland. KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi

Es war ein ziemliches Mammutprogramm, das das Schweizer Frauen-Nationalteam am olympischen Eishockey-Turnier bisher zu bestreiten hatte. Vier Gruppenspiele innerhalb von fünf Tagen musste das Team von Trainer Colin Muller abspulen. Vor allem im letzten Duell mit Finnland war den Schweizerinnen die Müdigkeit anzusehen. Mit 1:3 zog die Nati gegen die Nordländerinnen den Kürzeren.

Im Viertelfinal kommt es am Samstag in Mailand zum Wiedersehen mit den Finninnen. Müde Beine dürften dann nicht als Ausrede gelten. Die Schweizerinnen kamen in den Genuss von drei Ruhetagen, während Finnland am Donnerstag noch im Einsatz stand (0:5 gegen Kanada). Hinzu kommt, dass die Finninnen zu Beginn der Spiele vom Norovirus heimgesucht worden waren, was auch der Grund für die Spielverschiebung gegen Kanada war.

Offene Rechnung

Nicht nur aufgrund der Niederlage im letzten Gruppenspiel haben die Schweizerinnen mit Finnland noch eine Rechnung offen. Bei den Olympischen Spielen in Peking vor vier Jahren hielt Torhüterin Andrea Brändli die Schweiz im Spiel um Platz 3 gegen Finnland lange im Spiel. Letztlich setzte sich «Suomi» aber verdient mit 4:0 durch und beendete so den Schweizer Medaillentraum.

Vier Jahre später will es die Schweiz besser machen. Vor allem in Sachen Disziplin muss sich die Muller-Auswahl im Vergleich zur Partie am Dienstag steigern. «Wir haben viel zu viele Strafen geholt und auch das Boxplay war nicht gut», analysierte Nicole Vallario die Niederlage. Teamkollegin Laura Zimmermann sprach von «kleinen Details», an denen man aber arbeiten könne.

Wieder mit Stalder?

Verbesserungspotenzial gibt es auch im Angriff. Nach drei Toren beim knappen Auftaktsieg gegen Tschechien (4:3 n.P.) tat sich die Equipe gegen die übermächtigen Kanadierinnen und US-Amerikanerinnen sowie auch gegen Finnland schwer, genügend gefährliche Chancen herauszuspielen.

Immerhin dürfte die Offensive wieder Verstärkung erhalten. Alina Müller kann voraussichtlich wieder auf ihre Sturmpartnerin Lara Stalder zählen. Die Topskorerin der heimischen Women's League war vor dem letzten Vorrundenspiel beim Aufwärmen von einem Puck am Kopf getroffen worden, sollte im Viertelfinal am Samstagabend (ab 21:10 Uhr) jedoch wieder einsatzbereit sein.

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SRF zwei, Sportlive, 10.02.2026, 21:00 Uhr ; 

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