- Die Schwedin Frida Karlsson gewinnt nach dem Skiathlon auch über 10 km Skating Olympiagold.
- Im Val di Fiemme gehen Silber und Bronze an Ebba Anderson (SWE) und Jessie Diggins (USA).
- Beste Schweizerin wird Nadja Kälin, die sich das Rennen gut einteilt und auf Rang 14 läuft.
Frida Karlsson hat an den Winterspielen in Milano Cortina überlegen ihre zweite Goldmedaille gewonnen. Die 26-jährige Schwedin lag im Skating-Rennen über 10 km bei jeder Zwischenzeit vorne und baute ihr Polster kontinuierlich aus. Schon bei Rennhälfte war klar, dass sich Karlsson den Sieg nicht mehr nehmen lassen wird.
Silber ging wie bereits im Skiathlon und mit einem ähnlich grossen Respektsabstand an Ebba Andersson. Die Schwedin büsste rund 46 Sekunden auf ihre entfesselte Teamkollegin ein. Bronze holte sich Jessie Diggins. Für die US-Amerikanerin, die ihre Karriere Ende Saison beendet, war es wohl die letzte Chance auf Olympiagold.
Zu den Geschlagenen gehörten die Norwegerinnen, die in Sachen Edelmetall leer ausgingen. Astrid Slind, Heidi Weng und Karoline Simpson-Larsen belegten geschlossen die Ränge 4 bis 6.
Solide Schweizerinnen
Ein ansprechendes Rennen gelang den Schweizerinnen, wobei man sich nach dem 4. Platz von Nadja Kälin im Skiathlon noch etwas mehr erhofft hätte. Die Engadinerin teilte sich das Rennen gut ein und konnte hinten raus noch ein paar Plätze gut machen. Am Ende wurde sie als 14. mit 1:42 Minuten Rückstand auf die Tagessiegerin beste Schweizerin. Nadine Fähndrich gelang nach der Enttäuschung im Sprint als 16. ebenfalls ein solider Auftritt.
Marina Kälin lief als 23. ebenfalls in die Top 30, während Lea Fischer diese als 52. deutlich verpasste.