- Das Schweizer Mixed-Team im Snowboardcross verpasst an den Olympischen Spielen in Livigno als 6. die Medaillen.
- Kalle Koblet und Noémie Wiedmer scheiden nach einem Sturz des Winterthurers im Halbfinal aus.
- Gold geht an Grossbritannien, knapp vor Italien und Frankreich.
Nach Noémie Wiedmers überraschendem 4. Platz im Einzel-Rennen spannte die Berner Oberländerin im Mixed-Wettkampf mit Kalle Koblet zusammen. Das Schweizer Duo hatte den Viertelfinal nach einer Aufholjagd der Newcomerin noch überstanden. Koblet hatte Wiedmer zwar nur auf dem 3. Zwischenrang übergeben. Diese machte die Hypothek aber schnell wett und führte die Schweiz in den Halbfinal.
Dort konnte Wiedmer die Scharte nach einem Sturz des Winterthurers nicht mehr auswetzen. Koblet hatte im Mittelteil an letzter Position liegend das Board des Australiers Jarryd Hughes touchiert und war gestürzt. So musste Wiedmer mit über 4 Sekunden Rückstand starten und hatte trotz der deutlich schnellsten Laufzeit keine Chance mehr auf den Final. Im kleinen Final konnte sich das Schweizer Team dank der erneut starken Wiedmer immerhin noch den 6. Schlussrang sichern.
Gold für Grossbritannien
Im Kampf um Gold jubelte das britische Team um Huw Nightingale und Charlotte Bankes, wobei das Duo nach dem Männer-Run noch auf Rang 2 gelegen hatte. Silber ging an Italien (Lorenzo Sommariva/Michela Moioli), das auf der Zielgeraden noch an Halbzeit-Leader Frankreich (Loan Bozzolo/Lea Casta) vorbeiziehen konnte.