- Vinzenz Buff verbessert sich an den Olympischen Spielen in Cortina im Skeleton in den Läufen 3 und 4 auf den 15. Schlussrang.
- Der tschechische Eisschnellläufer Metodej Jilek läuft über 10'000 m zum Olympiasieg. Routinier Jorrit Bergsma führt eine niederländische Erfolgsserie fort.
Skeleton: Buff erreicht sein Ziel
In der zweiten Hälfte des Skeleton-Wettkampfs hat sich Vinzenz Buff im Eiskanal von Cortina noch um einen Rang verbessert. Der 24-Jährige aus St. Moritz belegte am Schluss Platz 15. Diesen hatte er sich vorgängig zum Ziel gesetzt. Der kleine Sprung im Klassement gelang Buff bereits im 3. Durchgang. Im 4. und letzten Lauf liess er sich nicht mehr aus den Top 15 verdrängen, beim Start konnte er sich kontinuierlich steigern. «Es war ein unbeschreibliches Gefühl, ich bin mega zufrieden», zog der Engadiner gegenüber SRF Bilanz. «Die Top 15 waren ein relativ hohes Ziel. Ich bin extrem stolz und geniesse das jetzt einfach.» Gold ging an den Briten Matt Weston, Silber an Axel Jungk und Christopher Grotheer (beide Deutschland).
Eisschnelllauf: Tscheche Jilek mit zweiter Medaille in Mailand
Nach Silber über 5000 m hat sich Metodej Jilek über die doppelte Distanz Olympiagold gesichert. Der Tscheche verwies im Milano Speed Skating Stadium Vladimir Semirunniy (POL) und Jorrit Bergsma (NED) um 5,65 respektive 7,05 Sekunden auf die weiteren Podestplätze.
Im niederländischen Team wurde Bronze wie Gold gefeiert: Bergsma, kürzlich 40 Jahre alt geworden, komplettierte bei wohl letzter Gelegenheit seinen olympischen Medaillensatz über 10'000 m. Vor 12 Jahren hatte er in Sotschi Gold geholt, 2018 in Pyeongchang Silber. 2022 in Peking hatte er mit «Leder» vorliebnehmen müssen. Bergsma führte eine Serie weiter: Seit 1988 in Calgary stand an den Olympischen Spielen immer mindestens ein Niederländer auf dem 10'000-m-Olympiapodest.